RÖMERSTROM Gladiators Trier verlieren erstes Testspiel gegen Aalst in Luxemburg

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben ihr erstes Testspiel in der Saison 2017/2018 gegen Crelan Okapi Aalstar mit 108:67 verloren. In einem guten Basketball-Spiel zeigten die Trierer gegen das Belgische Top-Team zwar gute Ansätze und Verbesserungspotential, mussten sich aber am Ende vor rund 150 Zuschauern deutlich geschlagen geben.

Kurz vor Ende der zweiten Hälfte wurde Headcoach Marco van den Berg deutlich: „You can do better than that“. Der Trierer Trainer zeigte sich vor allem mit der Defense seiner Mannschaft unzufrieden. Zu dem Zeitpunkt führte Okapi Aalstar schon mit 52:31. Aalst, die als klarer Favorit in das Duell gegangen waren, zeigen mit aggressivem Anlaufen und schnellen Händen, dass sie in diesem Spiel keine Zweifel aufkommen lassen wollten. Doch Trier, die ohne die verletzten Kilian Dietz, Sasa Milosevic und den zur Nationalmannschaft berufenen Stefan Ilzhöfer auskommen mussten, hielt dagegen. Immer wieder gelang es den Neuzugänge Kyle Dranginis und Justin Alston mit schönen Aktionen für Trier zu punkten. So zum Beispiel Alston, der mit einem krachenden Dunk für den ersten Weckruf der Partie bis dahin sorgte (32:26).

Doch die Gladiatoren konnten den Abstand nicht verringern. Vor allem der gegnerische Point Guard Wesley Channings stellte die Moselstädter immer wieder vor Schwierigkeiten. Der Amerikaner zeigt gutes Ball-Handling und einige sehenswerte Aktionen die Zählbares hervorbrachten. Auf Trierer Seite waren dagegen die Turnover zu zahlreich, um die Belgier ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. So führte Okapi Aalstar zur Halbzeit mit 60:37.

Harte Trainingswochen zollen Tribut

Auch nach der Pause zeigten die RÖMERSTROM Gladiators Trier, dass sie das Spiel nicht kampflos aufgeben wollten. Die Trierer Basketballer erzielen vier Punkte in Folge und schöpften kurz Hoffnung den Abstand weiter verringern zu können (60:41). Doch Okapi Aalstar gönnte den Gladiatoren nur einen kurzen Lauf. Vor allem die Turnover blieben das Hauptproblem im Trierer Aufbau. Immer wieder spritzte eine Belgische Hand in die Pässe der RÖMERSTROM Gladiators und sorgte so für schnelle gegnerische Fastbreaks.

Insgesamt war das Spiel für diese Phase der Vorbereitung schnell und intensiv. Die hohe Verteidigung der Belgier verlangte der Gladiators-Offense alles ab. So verwunderte es nicht, dass vor allem nach Ende des dritten Viertels, die harte Vorbereitung und das grade beendete Trainingslager seinen Tribut forderten. Mit drei Dreiern hintereinander konnte Aalst sich in der Folge deutlich absetzen (89:46).

Mut machte in dieser Phase jedoch, dass die Gladiatoren getreu ihrer sportlichen Philosophie nicht aufgaben. Sinnbildlich dafür war Thomas Grün, der sich einem Ball hinterher warf, den er kurz zuvor dem Amerikaner Channings aus den Händen gespitzelt hatte. Es waren vor allem diese Aktionen, die Headcoach Marco van den Berg in dieser Phase der Saison-Vorbereitung von seinem Team sehen wollte.

Doch am Ende brachte auch das nicht mehr die Wende. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier verloren das Spiel deutlich mit 108:67 gegen Crelan Okapi Aalstar. Am Samstag, den 26. August 2017 folgt bereits das zweite Testspiel gegen den Rekordmeister BC Oostende im Belgischen Kortrijk.

Stimmen zum Spiel:

Marco van den Berg: „Es war ein sehr wertvolles Testspiel. Wir können daraus viel lernen, auch wenn der Gegner am Ende sicher zu gut für uns war. Manchmal ist es besser zu Beginn der Vorbereitung eine deutliche Niederlage zu bekommen, um zu sehen, woran man noch arbeiten muss. Es war das erste Vorbereitungsspiel, weitere werden Folgen. Es liegt noch ein Weg vor uns bis zum Saisonstart“.

RÖMERSTROM Gladiators Trier:

Simon Schmitz (8 Pkt), Kyle Dranginis (18), Thomas Grün, Johannes Joos (4), Justin Alston (12), Kevin Smit (11), Rupert Hennen, Lucien Schmikale (3), Jermaine Bucknor (11), Luka Buntić.