RÖMERSTROM Gladiators wollen den Matchball zuhause

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier konnten am vergangenen Mittwoch die Serie gegen die MLP Academics Heidelberg nach einem leidenschaftlichen Auftritt im Heimspiel ausgleichen. Damit steht es in im Playoff-Viertelfinale 1:1. Nun müssen die Gladiatoren am Samstag, den 14. April 2018 (ab 19:30 Uhr, live auf www.airtango.live) wieder auswärts ran und wollen die Intensität in Spiel 3 hoch halten.

„Wir schreiben nun das dritte Kapitel der Playoff-Serie am Samstag und nehmen die Geschichten der ersten beiden Partien mit in das Spiel“, erklärt Marco van den Berg vor Spiel 3 gegen die MLP Academics Heidelberg am Freitag. Die Zusammenfassung dieser Geschichten besteht darin, dass das Aufeinandertreffen der beiden Teams extrem spannend ist. Sie besteht auch darin, dass beide Teams eine intensive und sportlich hochklassige Auseinandersetzung pflegen. Playoffs-Spiele, wie man sie sich wünscht.

Es bleibt dabei: Beide Teams gewinnen ihre Heimspiele. Und dennoch will Trier am Samstag versuchen diese Serie zu brechen. Gelingen soll das vor allem über das Kollektiv: „Beide Teams sind mannschaftlich stark. Das haben die ersten beiden Spiele auf jeden Fall gezeigt. Doch ich glaube, dass wir über unsere kollektive Stärke das nächste Spiel gewinnen können. Wir lassen uns nicht brechen und das wollen wir auch auswärts zeigen.“ Doch nicht nur im mentalen Bereich arbeitet Marco van den Berg mit seinem Team vor der nächsten Partie. „Es gibt sicher noch einige Dinge bei denen wir Fehler machen. Dort wollen wir unsere Herangehensweise schärfen und somit Details verbessern. Diese Details entscheiden am Ende über Sieg oder Niederlage“.

Ein Vorteil für die Gladiatoren könnte sein, dass Big Man Johannes Joos wieder dabei ist. Der 23-jährige konnte im vergangenen Spiel nach seiner zweimonatigen Verletzungspause wieder auflaufen und legte prompt neun Punkte, zwei Assists und sechs Rebounds auf. Eine starke Quote. Mit ihm zusammen wollen die RÖMERSTROM Gladiators nun den Auswärtssieg, der dann für einen Matchball in der heimischen Arena Trier am kommenden Montag sorgen würde. Doch ein Selbstläufer wird das nicht, auch wenn die Moselstädter selbstbewusst in die Kurpfalz reisen werden. „Wir werden alles versuchen, um das Spiel in Heidelberg für uns zu entscheiden und dann können wir am Montag gemeinsam mit unseren Fans in der Arena Trier die Überraschung schaffen und ins Halbfinale einziehen“, resümiert Headcoach van den Berg abschließend.