Gladiators verlieren knapp in Hamburg

Zum Abschluss der Hinrunde in der 2. Basketball-Bundesliga, verloren die Gladiators Trier mit 70:63 (36:29) in der InselPark-Halle gegen die Hamburg Towers. Top-Scorer auf Seiten der Moselaner war Justin Raffington mit 21 Punkten.

Headoach Marco van den Berg startete mit Kevin Smit, Brandon Spearman, Sebastian Herrera, Dwayne Evans und Jack Eggleston in die Partie gegen den Tabellenfünften und sah einen schwungvollen Start seiner Schützlinge. Bereits nach wenigen Augenblicken führten die Gäste mit 0:4, ehe auch die Hausherren langsam ins Spiel fanden. Vor allem Bazoumana Kone (4 Punkte) und der Ex-Trierer Stefan Schmidt (4 Rebounds) zeigten auf Seiten der Gastgeber im ersten Viertel eine gute Leistung. Im Dress der Gladiatoren war es der wiedergenesene Justin Raffington (6 Punkte/3 Rebounds), der sich immer wieder in Szene setzen konnte. Nach einem 6:0-Lauf der Moselaner vor Ablauf des ersten Spielabschnitts, ging es mit einem Stand von 16:16 in die Viertelpause.

In die zweiten zehn Minuten erwischten dann die Hamburger den besseren Start. Mit einem satten 7:0-Lauf setzte sich das Team von Headcoach Hamed Attarbashi zum ersten Mal im Spielverlauf auf ein 23:16 ab und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Durch eine 11%ige Dreierquote und nur 57% getroffenen Freiwürfen schafften es die Gladiators vor der Halbzeit nicht noch einmal näher heran zu kommen und so notierten die Statistiker einen Halbzeitstand von 36:29 zu Gunsten der Towers.

Das dritte Viertel gehörte dann voll und ganz den Gästen: Vor allem Justin Raffington und Dwayne Evans zogen das Spiel immer weiter an sich und holten zusammen 13 Punkte sowie 6 Rebounds. Auch von der Dreierlinie gelangen den Gladiators nun zum ersten mal Punkte durch Kevin Smit. Dank eines 8:0-Laufs zum Ende des dritten Spielabschnitts gingen beide Mannschaften mit einem Punkt Unterschied (49:48 für Hamburg) in das alles entscheidende Schlussviertel.

Diesmal waren es jedoch die Towers, die alles in allem die Gunst der letzten zehn Minuten nutzten und das Spiel am Ende für sich entscheiden konnten. Durch einen 9:0-Lauf zogen die Hanseaten auf zwischenzeitlich 10 Punkte davon (62:52) und ließen auch trotz eines letzten Aufbäumens der Gladiatoren nichts mehr anbrennen. Am Ende stand ein 70:63-Sieg für die Hausherren zu Buche, die an diesem Abend das Glück auf ihrer Seite hatten.

Durch die Niederlage in Hamburg schließen die Gladiators mit einer Bilanz von 6:9-Siegen aus 15 Spielen die Hinrunde auf Tabellen-Platz 10 ab.

Scoring:

Justin Raffington (21 Punkte), Jack Eggleston (14), Brandon Spearman (10), Dwayne Evans (9), Kevin Smit (6), Benedikt Breiling (2), Sebastian Herrera (1), Tim Weber (0), Luca Breu (0), Marian Dahlem (0), Nicolas Ensch (n.e.)