RÖMERSTROM Gladiators verlieren in Hanau und treffen am Sonntag auf Baunach

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier sind mit einer Niederlage in das Doppelspieltagswochenende gestartet. Bei den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau kassierten die Gladiatoren eine deutliche 78:53 (34:23) – Niederlage und treffen am Sonntag auf die Baunach Young Pikes in der Arena Trier.

„Wir schaffen es auswärts nicht, mit derselben Intensität und Bereitschaft zu kämpfen, wie bei unseren Heimspielen in der eigenen Halle. Hanau hat uns heute einen Tritt in den Hintern verpasst – so können wir nicht auftreten. Wir müssen beim Heimspiel am Sonntag gegen Baunach eine Reaktion zeigen“, resümierte der Trierer Kapitän Simon Schmitz die deutliche Auswärtsniederlage bei den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau.

Schmitz, der aufgrund einer andauernden Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen Paderborn vor gut zwei Wochen erst kurzfristig zum Team gestoßen war, zählte am Freitagabend zu den wenigen Lichtblicken im Spiel der RÖMERSTROM Gladiators.

Er und der noch junge Sebastian Herrera waren mit 11 und 18 Punkten die erfolgreichsten Schützen der Moselstädter, die anders als beim Heimspiel gegen die OeTTINGER Rockets nur wenig Mittel gegen die Offensive der Hanauer fanden.

Starker Beginn verpufft

Trier führte zu Beginn des ersten Viertels kurzzeitig mit sechs Punkten (5:11), kassierte dann aber einen 12:0-Lauf der Gastgeber und fand danach nur noch selten zur eigenen Stärke zurück.

24:14 und 34:23 stand es jeweils nach den ersten beiden Vierteln, in denen die Schützlinge von Gladiators-Cheftrainer Marco van den Berg zu wenig aggressiv und konzentriert agierten. Insgesamt 11 Turnover und eine Wurfquote von lediglich 31 Prozent verdeutlichten bereits nach der ersten Spielhälfte, dass die Moselaner einen schwarzen Abend in Hanau erwischt haben mussten.

Hanau trifft nach Belieben und gewinnt verdient

Ganz anders die Hausherren aus Hessen: Die WHITE WINGS spielten sich phasenweise in einen echten Rausch. Das Team um Headcoach Simon Cote führte im dritten Viertel zwischenzeitlich sogar mit 23 Punkten.

Diesen Vorsprung bauten Kruize Pinkins und Co. zu Beginn des letzten Spielabschnitts kurzzeitig sogar auf 29 Punkte aus.

Da war das Spiel jedoch bereits entschieden und Trier versuchte mit aller Kraft, die Deutlichkeit der Niederlage etwas zu verringern.
Am Ende stand ein Unterschied von 25 Punkten zu Gunsten der HEBEISEN WHITE WINGS auf der Spieluhr der Main-Kinzig-Halle in Hanau (78:53).

Die RÖMERSTROM Gladiators bleiben damit im vierten Auswärtsspiel hintereinander ohne Erfolg und rutschen auf Platz 8 der ProA-Tabelle.


Scouting:

Sebastian Herrera (18 Punkte/5 Rebounds/1 Assist), Simon Schmitz (11/1/3), Jack Eggleston (9/3/0), Kilian Dietz (7/1/0), Ryan Nicholas (4/6/3), Thomas Grün (4/1/0), Johannes Joos (0/3/0), Kevin Smit (0/1/3), Rupert Hennen (0/3/0), Nils Maisel (0/2/0), Brandon Spearman (n.e.)


Heimspiel am Sonntag gegen die Baunach Young Pikes

Doch bereits am Sonntag um 17:00 Uhr können die van den Berg-Schützlinge die Niederlage gegen Hanau wieder vergessen machen. Dann gastieren die Baunach Young Pikes in der Arena Trier.

Das Team von Cheftrainer Fabian Villmeter überzeugte am Freitag beim 72:56-Erfolg gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen und rangiert momentan mit drei Siegen und fünf Niederlagen auf dem elften Tabellenplatz.

Auftaktsieg in der vergangenen Saison

Erinnert man sich an das Heimspiel der Gladiatoren gegen das Farm Team der Brose Bamberg aus der vergangenen Saison, blickt man auf eine interessante Partie in der Arena Trier zurück.

Mit 78:68 gewann das Team von Marco van den Berg zum Auftakt in die letztjährige Spielzeit gegen die Mannschaft aus Franken – und das, obwohl man zwischenzeitlich mit 10 Punkten in Rückstand lag und es nur durch eine unglaubliche Leistung im vierten Viertel schaffte, das Spiel noch einmal zu drehen.

Nun haben sich die Vorzeichen im Vergleich zum vergangenen Jahr kaum geändert, erklärt der Niederländer vor dem Aufeinandertreffen seines Teams mit den Young Pikes.

„Baunach ist eine tolle Mannschaft, die von Fabian Villmeter sehr gut gecoacht wird. Man darf sie – genau wie alle anderen Teams in der ProA – nicht unterschätzen. Die Young Pikes bringen regelmäßig tolle, deutsche Basketballtalente hervor. Deswegen muss man ihnen mit sehr viel Respekt begegnen“, so van den Berg.

Denn trotz der Abgänge von Andreas Obst, Daniel Schmidt und Johannes Thiemann, schaffte es das Team um Cheftrainer Fabian Villmeter eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammen zu stellen, die nichts zu verlieren hat.

Für die RÖMERSTROM Gladiators Trier dagegen geht es um den weiteren Erhalt ihrer makellosen Heimspielbilanz.

Bisher sind die Moselstädter in der eigenen Halle noch ungeschlagen und wollen dies auch bleiben.

Tip-Off zur Partie gegen Baunach ist um 17:00 Uhr. Die Arena Trier öffnet ab 15:30 Uhr.


Tickets für das Spiel am Sonntag können über www.römerstrom-gladiators.de, direkt in der Geschäftsstelle der Basketballer, beim offiziellen Ticket Partner der RÖMERSTROM Gladiators, Ticket Regional oder beim Reiseunternehmen Emile Weber erworben werden.