„Es wird auch weiterhin Profibasketball in Trier geben“

 

Vor dem Auswärtsspiel bei den MLP Academics Heidelberg am Sonntag geht RÖMERSTROM Gladiators-Geschäftsführer Achim Schmitz im Interview mit römerstrom-gladiators.de auf die aktuellen Entwicklungen bei den Basketballern aus der Moselstadt ein. Er bezieht dabei Stellung zur personellen, finanziellen und sportlichen Situation bei den Gladiatoren.

römerstrom-gladiators.de: Achim, seit der vergangenen Woche gehen Alexander Meilwes und die RÖMERSTROM Gladiators getrennte Wege. Wie ist die Trennung verlaufen?

Schmitz: Wie in der Pressemitteilung vom vergangenen Montag werden wir uns zu den Gründen der Trennung nicht weiter äußern. Dass man darüber Stillschweigen vereinbart hat, ist etwas ganz normales. Unser Verhältnis zu Alexander ist nicht belastet.

römerstrom-gladiators.de: Wie sind die Aufgaben in der Geschäftsstelle aktuell verteilt?

Schmitz: Zuerst einmal muss man sagen, dass wir die anstehenden Aufgaben intern verteilt haben. Ich möchte an dieser Stelle auch ein großes Lob an unser gesamtes Geschäftsstellenteam aussprechen. Das Team arbeitet unermüdlich am weiteren Aufbau unseres Vereins. Darauf bin ich sehr stolz. Die Aufgaben von Alexander Meilwes übernehme zum größten Teil ich. Michael Lang ist im Bereich „Sponsoring“ tätig und arbeitet gemeinsam mit mir und dem Trainerteam außerdem an der Kaderplanung für die kommende Saison.

römerstrom-gladiators.de: Das heißt, Michael Lang wurde „reaktiviert“ und gehört weiterhin offiziell zu den RÖMERSTROM Gladiators Trier?

Schmitz: Michael steht uns bis zum Saisonende beratend zur Seite und steht in Kontakt mit unseren Partnern und Unterstützern. Er deckt außerdem den Bereich „Akquise“ ab und wird unter anderem bei unseren Heimspielen anwesend sein.

römerstrom-gladiators.de: Viele Fans machen sich aufgrund der Personalveränderung Sorgen um die finanzielle Lage des Klubs. Wie sieht es hierbei aus?

Schmitz: Momentan verzeichnen wir eine Lücke von 65.000 €. Diese Summe betrifft jedoch in keinster Weise den laufenden Spielbetrieb. Das heißt, der Spielbetrieb 2016/2017 ist gesichert. Es besteht also kein Grund zur Sorge. Es wird auch weiterhin Profibasketball in Trier geben.

römerstrom-gladiators.de: Wie gut stehen die Chancen, die fehlende Summe zu akquirieren?

Schmitz: Es wird ein hartes Stück Arbeit – jedoch bin ich fest davon überzeugt, dass wir die 65.000 € bis zum Saisonende im Juni in unserem Budget verbuchen können.

römerstrom-gladiators.de: Zu Beginn der Spielzeit hatten die RÖMERSTROM Gladiators veröffentlicht, die Trikotbrust zu den jeweiligen Heimspielen zu vermarkten. Ist das gelungen?

Schmitz: Ja, wir haben die Trikotbrust zu allen Heimspielen der Saison 2016/2017 vermarktet. Inzwischen sind wir sogar so weit fortgeschritten, dass wir auch auf dem Rücken sowie der Rückseite der Spielhose viele Partner präsentieren können.

römerstrom-gladiators.de: Sportlich präsentieren sich die Gladiatoren momentan sehr gut. Wie zufrieden bist Du mit den aktuellen Leistungen?

Schmitz: Unser Ziel war es bereits zu Beginn der Saison, in die Playoffs einzuziehen. Mit dem 8. Tabellenplatz stehen wir also voll im Soll und können mit der Entwicklung zufrieden sein. Am kommenden Sonntag geht es gegen die MLP Academics Heidelberg, einen direkten Konkurrenten um die Playoffs. Wir wollen die Serie der letzten fünf Spiele (daraus vier Siege) fortsetzen und die Academics unbedingt schlagen.

römerstrom-gladiators.de: In den kommenden Wochen treffen die Gladiators vor heimischem Publikum auf die Crailsheim Merlins, die NINERS Chemnitz sowie die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau. Was erwartest Du von diesen Partien?

Schmitz: Ich denke, dass wir gegen jede Mannschaft gewinnen können. Vor allem in der Arena Trier haben wir bewiesen, welche Qualität wir auf das Parkett bringen können. Ich hoffe, dass wir in der heißen Phase der Saison viele Zuschauer in unserer Heimspielstätte begrüßen dürfen. Die Atmosphäre bei unseren Heimspielen – wie beispielsweise gegen die Uni Baskets Paderborn – ist wirklich unglaublich.