RÖMERSTROM Gladiators gewinnen auch auswärts in Ehingen

Durch eine bärenstarke Leistung in der ersten Halbzeit haben sich die RÖMERSTROM Gladiators Trier ihren insgesamt vierten Sieg in Folge gesichert. Gegen das TEAM EHINGEN URSPRING gewann die Mannschaft von Cheftrainer Marco van den Berg am Ende verdient mit 75:82 (35:52) und festigt damit den aktuell 7. Tabellenplatz in der 2. Basketball-Bundesliga.

Mit Simon Schmitz, Kilian Dietz, Johannes Joos, Sebastian Herrera und Brandon Spearman starteten die Moselaner in die Partie gegen den Tabellendreizehnten aus Baden-Württemberg.

Bereits nach 15 Sekunden die frühe Führung für die Gäste: Brandon Spearman verwandelte nach einem Assist von Kapitän Simon Schmitz den ersten Drei-Punkte-Wurf des Spiels – und ließ gemeinsam mit seinem Vorlagengeber zwei Weitere folgen. Bereits nach 3:30 Minuten hatten sich die RÖMERSTROM Gladiators einen komfortablen 12-Punkte-Vorsprung erspielt und zwangen das TEAM EHINGEN URSPRING zu einer ersten Auszeit. Trier agierte von Beginn an frischer und zielgerichteter in der Vorwärtsbewegung. Beim Stand von 16:26 ging es in die erste Viertelpause.

In den zweiten zehn Minuten bot sich den Zuschauern weiterhin ein unverändertes Bild: Trier spielte stark nach vorne und ließ unter dem eigenen Korb nur wenig zu. Folgerichtig vergrößerten die Schützlinge von Cheftrainer Marco van den Berg ihr Führung auf zwischenzeitlich 21 Punkte (27:48). Ehingen hatte während der gesamten ersten Halbzeit dem robusten und konsequenten Auftreten der Gladiatoren nur ganz selten etwas entgegen zu setzen. Bis zur Halbzeitpause verkürzten die Hausherren den Rückstand zu den Gästen jedoch noch auf 17 Punkte (35:52).

Ehingen macht es in der zweiten Halbzeit noch einmal spannend

Nach dem Seitenwechsel waren es die Hausherren um Cheftrainer Domenik Reinboth, die nun immer besser ins Spiel kamen und durch einen 13:4-Lauf den Abstand zu den Gladiators auf lediglich acht Punkte schmelzen ließen (48:56). Die RÖMERSTROM Gladiators wirkten bis zur Mitte des dritten Viertels teilweise unkonzentriert und kamen nur schwer wieder in Fahrt. Erst vier Minuten vor Ende des dritten Spielabschnitts sorgten Thomas Grün und Simon Schmitz mit zwei erfolgreichen Korblegern für ein erneutes Lebenszeichen der Trierer (50:60) – und hielt den Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels (56:66).

In den vierten zehn Minuten blieb die Partie weiter offen: Das TEAM EHINGEN URSPRING zeigte einen engagierten Auftritt und lieferte den Trierern bis in die Schlusssekunden einen harten Kampf. Bei den Gästen – bei denen zwischenzeitlich Johannes Joos, Kilian Dietz und Sebastian Herrera mit fünf Fouls das Parkett verlassen mussten – lief in den letzten Augenblicken der Partie nur noch wenig zusammen. Bis 20 Sekunden vor Schluss trennten beide Mannschaften lediglich fünf Punkte (75:80) – die Überraschung lag in der Luft.

Am Ende behielten die RÖMERSTROM Gladiators jedoch die Nerven und sicherten sich einem unter dem Strich verdienten aber etwas glücklichen 75:82-Erfolg gegen den Tabellendreizehnten aus Ehingen.

Durch den vierten Sieg in Serie festigen die Trierer den 7. Tabellenplatz und haben damit aktuell vier Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz.

Ihre nächste Partie bestreiten die Moselaner am kommenden Samstag, den 11. März. Ab 19:00 Uhr gastiert dann der Tabellendritte, die VfL Kirchheim Knights, an der Mosel.

Einzelkarten können unter www.römerstrom-gladiators.de, in der Geschäftsstelle der Basketballer, bei Ticket Regional sowie beim Reiseunternehmen Voyages Emile Weber aus Luxemburg erworben werden.


Marco van den Berg – Stimme zum Spiel:

„Wir haben das Spiel heute in der ersten Halbzeit gewonnen. Dort haben wir unsere Stärken ausgespielt, waren körperlich sehr präsent auf dem Parkett und haben Ehingen dominiert. In der zweiten Hälfte hat Urspring den Spieß umgedreht und es noch einmal sehr spannend gemacht. Am Ende haben steht ein Sieg für unser Team auf der Anzeigetafel – darüber freue ich mich.“


Scouting:

Brandon Spearman (20 Punkte/2 Rebounds/3 Assists), Johannes Joos (13/6/1), Simon Schmitz (13/1/5), Thomas Grün (11/1/6), Kilian Dietz (8/9/1), Jermaine Bucknor (7/4/3), Kevin Smit (6/2/2), Sebastian Herrera (4/1/1), Pablo Coro (0/1/1), Joey van Zegeren (0/0/0)