Heißes Duell im Kampf um die Playoffs – RÖMERSTROM Gladiators Trier erwarten Hamburg Towers

Die heiße Phase der Saison läuft. Am „Buschmann Werbung“-Spieltag gegen die Hamburg Towers wollen die RÖMERSTROM Gladiators Trier ihren siebten Heimsieg in Folge. Aber nicht nur wegen des Kampfes um die Playoffs wird die Partie am Samstag, dem 17 Februar 2018 ab 20:00 Uhr (LiveStream auf www.airtango.live) eine spannende Partie. Denn auf der Bank der Towers nimmt ein neuer Headcoach Platz.

Nach neun Niederlagen aus den letzten zehn Spielen musste Headcoach Hamed Attarbashi bei, kommenden Gegner der RÖMERSTROM Gladiators Trier seinen Hut nehmen. Der Trainer war seit Gründung der Hamburger für die Geschicke des ambitionierten Clubs verantwortlich. Nun trennten sich die Wege nach der 73:78- Heimniederlage der Towers gegen das TEAM EHINGEN URSPRING am vergangen Spieltag. Ein kompletter Wandel ist bei den Nordlichtern trotz des Trainerwechsels nicht zu erwarten, so ist der Neue an der Seitenlinie niemand anderes als Benka Barloschky, ehemaliger Assistant von Attarbashi.

Der Wechsel auf der Headcoach-Position könnte im Spiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators aber für die Zusatzmotivation sorgen, die die Towers im schwierigen Auswärtsmatch benötigen. Das denkt auch Triers Coach Marco van den Berg: „Das könnte für eine gewisse Dynamik im Kader sorgen. Jeder will sich neu beweisen und zeigen. Doch am Ende muss es uns egal sein, was die Towers machen. Wenn wir unsere Leistung abrufen, sind wir zuhause nur sehr schwer zu schlagen“. Doch ganz ausblenden kann man die Problematik der Türme aus dem Norden wohl nicht. Im Winter verpflichteten die Hamburger mit Jannik Freese und Adin Vrabac zwei alte Bekannte nach. Freese zeigte gegen die Gladiatoren am ersten Spieltag der laufenden Saison, damals noch im Dress von RASTA Vechta, eine starke Leistung und war ein Grund dafür, dass die Moselstädter das Spiel in Vechta knapp verloren. Vrabac seinerseits kehrt mit neuem Team zum ersten Mal nach Trier zurück, nachdem er vor drei Jahren aufgrund der Insolvenz der TBB Trier die Stadt verlassen hatte. Der Shooting Guard hat sich in Hamburg bereits gut eingelebt und erzielt mit 9,3 Punkten, 3,3 Rebounds und 1,7 Assists gute Zahlen. Unangefochtener Go-to-Guy ist jedoch Jonathan Williams. Der Small Forward ist mit 16,7 Punkten, 5,1 Rebounds und 2,5 Assists im Schnitt, Top-Scorer seiner Mannschaft und schwer zu kontrollieren. Doch trotz der Neuverpflichtungen und eines insgesamt ambitionierten Kaders, lief für die Towers nicht alles perfekt. Vor allem die letzte Niederlage in der heimischen edel-optics.de-Arena gegen das TEAM EHINGEN URSPRING war ein Beleg dafür. Nun will das Team unter Barloschky wieder in die Erfolgsspur finden.

Verhindern will Triers Headcoach Marco van den Berg das vor allem mit gutem Teambasketball. Die Auswärtsniederlage am letzten Spieltag in Heidelberg sieht er daher zwiegespalten: „Ich ärgere mich immer, wenn wir verlieren. Doch in Heidelberg hat man gesehen, dass wir mit der nötigen Emotionalität und Spannung auch auswärts eine gute Chance haben. Und man hat auch gesehen, dass wir guten Teambasketball spielen. Das müssen wir zuhause noch besser machen, um die Towers vor Probleme zu stellen“. Bei Trier wird es sicher auch darauf ankommen, dass Routinier Jermaine Bucknor wieder fit wird. Der Kanadier plagt sich seit zwei Wochen mit einer Grippe herum und musste gegen Heidelberg auf der Bank Platz nehmen. Und auch gegen Hamburg ist sein Einsatz nicht sicher. „Wir wollen da im Zweifel kein Risiko eingehen. Die Gesundheit des Spielers geht vor. Aber es wäre sicher wichtig, dass er spielen kann“, erklärt van den Berg abschließend.

Der „Buschmann Werbung“-Spieltag gegen die Hamburg Towers ist derweil gleichzeitig der Startschuss für die RÖMERSTROM Gladiators Trier zu einer Kooperation mit Eintracht Trier. Beide Vereine gaben bekannt, dass sie nun enger zusammenarbeiten wollen. Die Zusammenarbeit drückt sich am 12. Februar in einer Ticket Aktion aus. Jeder, der ein Ticket für das Spiel von Eintracht Trier gegen Salmrohr erworben hat, bekommt für das Abendspiel der Gladiators gegen Vorlage seiner Eintrittskarte ein Ticket der Kategorie IV für nur acht Euro. Umgekehrt erhält jeder, der sich im Vorverkauf eine Karte für das Spiel der Gladiators gegen die Towers aus der Hansestadt gekauft hat, gegen Vorlage des Tickets eine Eintrittskarte für das Eintracht-Heimspiel auf der Vortribüne (überdacht) für nur 12 Euro, oder auf der Haupttribüne für 17 Euro. Die Aktion gilt auch bei Vorlage der Dauerkarten eines der beteiligten Vereine.