Mission Heimrecht – RÖMERSTROM Gladiators reisen nach Hanau

Die Playoffs sind sicher, jetzt wollen die RÖMERSTROM Gladiators Trier in den Platzierungskampf um das Heimrecht in der Endrunde eingreifen. Mit den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau wartet am Samstag, den 17. März 2018 um 19:00 Uhr ein starkes Team mit einem guten Lauf zum Ende der Saison.

„Wir sind sehr froh, dass wir die Playoffs sicher erreicht haben. Damit haben wir unser Saisonziel erfüllt. Wir wollen aber noch mehr erreichen und dafür brauchen wir drei Siege“, analysiert Triers Headcoach Marco van den Berg die Lage der RÖMERSTROM Gladiators Trier. Eine selbstbewusste Ansage, die sich aus neun Heimsiegen in Folge speist, aber auch aus den zuletzt guten Auftritten auf fremdem Parkett in Hagen und Karlsruhe. Doch, dass das kein Selbstläufer wird, macht spätestens das kommende Spiel klar. Mit den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau wartet ein Gegner, der selbst noch um den Playoff-Einzug kämpft und darüber hinaus in einer guten Phase der Saison steckt.

Einen großen Anteil daran haben vor allem die beiden Top-Spieler Till-Joscha Jönke und Chase Adams, die laut van den Berg die „beiden Leader der WHITE WINGS“ sind. Grade Jönke spielt eine überragende Saison und legt im Schnitt 14,1 Punkte, 5 Assists und 5,9 Rebounds auf. Damit spielt er für Triers Trainer klar auf BBL Niveau: „Till hat in diesem Jahr wieder einen Schritt gemacht. Man muss aber auch sagen, dass sein Coach Simon Cote ihm die Verantwortung gegeben hat. Ich habe großen Respekt vor dem Gegner und der Leistung von Till. Ihn werden wir stoppen müssen, wenn wir eine Chance haben wollen“. Doch nicht nur Jönke spielt eine gute Saison. Auch die amerikanischen Guards Luquon Choice und Chase Adams spielen eine wichtige Rolle im Team von Headcoach Cote. Hinzu kommt, dass grade die deutschen Leistungsträger schon lange Teil des Teams sind. Christian von Fintel, Josef Eichler, Paul Albrecht oder eben Till-Joscha Jönke sind alle schon seit mehreren Jahren für die WHITE WINGS aktiv. Headcoach Simon Cote setzt im Kern auf Kontinuität.

Im Hinspiel konnten die RÖMERSTROM Gladiators Trier die WHITE WINGS noch besiegen. Beim 85:75-Heimsieg zeigten vor allem Kyle Dranginis und Johannes Joos mit 18 und 16 Punkten gute Leistungen. Aufgrund seiner Knie-Verletzung wird Joos im Rückspiel in Hanau leider nicht eingreifen können. Doch auch ohne ihn soll es mit dem dritten Auswärtssieg in Folge klappen. „Wir haben gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können. Wenn wir an unserer Leistungsgrenze gehen und als Team gut zusammen spielen, dann sind wir ein unbequemer Gegner“, erklärt Marco van den Berg dazu abschließend.

Die Gladiators brauchen drei Siege um im Kampf um das Heimrecht ein Wörtchen mitsprechen zu können, während für die HEBESEN WHITE WINGS Hanau die Playoff-Qualifikation noch nicht sicher ist. Dies in Kombination dürfte eine gute Voraussetzung für eine spannende und hochwertige ProA-Partie sein. Sprungball in der Main-Kinzig-Halle in Hanau ist um 19:00 Uhr.