Young Gladiators spielen in der kommenden Saison in der JBBL

Wichtiger Erfolg für den Trierer Basketballnachwuchs: Die Young Gladiators haben sich am Wochenende in der zweiten Qualifikationsrunde für die kommende JBBL-Saison qualifiziert. Mit zwei überzeugenden Siegen gegen Karlsruhe und Speyer erreichten die Gladiatoren den zweiten Platz des Turniers in Freiburg. (Foto: Karsten Schuffenhauer)

„Wir sind überglücklich, dass wir uns mit dieser jungen Mannschaft qualifiziert haben. Man sieht, dass Kevin Ney und David Weidert in den zwei Monaten, in denen ich noch nicht hier war, sehr gute Arbeit geleistet haben.“, sagte der Coach der JBBL und Sportlicher Leiter Nachwuchs des Gladiators Trier e.V. Jonas Borschel nach dem Turnier. Sein Team war von Beginn an fokussiert und konnte sich im Vergleich zur ersten Runde nochmal merklich steigern: „Wir sind von Turnier zu Turnier und Spiel zu Spiel besser geworden. Grade wenn man sich die Ergebnisse der zweiten Quali-Runde anschaut, haben wir uns vollkommen verdient für die anstehende JBBL-Saison qualifiziert.“

Das bewies auch das erste Spiel der Young Gladiators am Samstag. Gegen die PS Karlsruhe Lions zeigten die Gladiatoren eine starke Leistung und gewannen verdient mit 64:45. Die Gladiatoren starteten stark ins Turnier. Vor allem mit ihrer konsequenten Defense machten sie es den Gegnern schwer, ihr Spiel aufzubauen. Gleichzeitig konnte man sich in der Offensive gute Würfe kreieren, in dem der Ball flüssig durch die eigenen Reihen lief. Zwar konnten die Karlsruher im Verlaufe des Spiels nochmal auf acht Punkte rankommen, aber die Trierer ließen sich davon nicht beirren und behielten die Ruhe und Übersicht. Mit sauberer Verteidigung und guten Entscheidungen im Angriff, sicherten sie sich den wichtigen Auftaktsieg am Sonnabend.

Am zweiten Turniertag trafen die Young Gladiators dann auf die BIS Baskets Speyer, ein Team, gegen das man bereits am ersten Qualifikationswochenende ein Spiel bestritt und in eigener Halle noch knapp verlor. Diesmal lief es deutlich besser: Die Gladiatoren lieferten mit dem 80:36-Sieg ein starkes Statement ab. Erfreulich dabei: Jeder Spieler im Team konnte punkten und in der Verteidigung nahm man die entscheidenden Akteure des Gegners gut aus dem Spiel. Aus einer sehr druckvollen Verteidigung ging es in eine gute Transition, so erspielten sich die Young Gladiators viele Fastbreak-Punkteund sicherten sich neben dem zweiten Sieg auch die direkte JBBL-Qualifikation.

Im Abschlussspiel gegen den Gastgeber aus Freiburg ging es dann um den Turniersieg. Jedoch machte sich nun die enorme spielerische Belastung bemerkbar, zumal das entscheidende Spiel im unmittelbaren Anschluss an die Partie gegen Speyer bestritten werden musste. Dementsprechend ging das letzte Turnierspiel mit 89:72 verloren, was den zweiten Platz im Gesamtklassement bedeutete.

Damit spielen die Young Gladiators auch in der kommenden Saison in der JBBL. Für den Headcoach ist das aber nicht die einzige gute Nachricht. „Wir haben in jedem Spiel der vergangenen Wochendeutlich gesehen, dass die Jungs zusammenhalten und niemals aufgeben, auch nach einer schwierigen Saison wie der letzten nicht. Das ist ein wichtiger Baustein für die kommende Spielzeit, auf den wir aufbauen müssen.Dieser Zusammenhalt ist die Basis für unsere weitere Arbeit.Jetzt ist erstmal etwas Pause um sich körperlich und mental zu erholen und dann starten wir akribisch und intensiv in die Vorbereitung, mit dem Ziel, die Klasse vorzeitig zu halten“, erklärt Borschel abschließend.

Foto: Karsten Schuffenhauer