Zwei Niederlagen gegen starke Teams und wichtige Erkenntnisse

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben während der Pre-Season zwei wichtige Testspiele in Belgien absolviert. Gegen die Erstligateams aus Oostende und Mons gab es zwar zwei Niederlagen, jedoch auch wichtige Erkenntnisse auf dem Höhepunkt der Saison-Vorbereitung.

Ohne Routinier Jermaine Bucknor, der mit einer Magen-Darm-Grippe zuhause bleiben musste und Neuzugang Till Gloger, der in dieser Woche am Ellenbogen operiert wird, dafür jedoch mit dem nachverpflichteten Vince Boumann, zeigten die Gladiatoren engagierte Leistungen.

Spiel 1 – BC Oostende – RÖMERSTROM Gladiators Trier

Am Samstag absolvierten die Gladiatoren ihren ersten Testspieleinsatz im Nachbarland gegen den BC Oostende. Doch leider mit wenig Erfolg. Die Trierer liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher, den sie selbst aufgrund von Unaufmerksamkeiten und Unsicherheiten im Abschluss mitverursacht hatten. Die Moselstädter fanden zunächst gar nicht ins Spiel und hatten Probleme mit den starken Gastgebern, die in der vergangenen Saison in der EuroMillion Basketball League Meister wurden und in dieser Saison international in der Champions League spielen werden. So führte Oostende schon früh deutlich. Zur Pause stand es 44:20 für die Gastgeber aus Belgien. Headcoach Christian Held fasste die erste Halbzeit so zusammen: „Wir haben defensiv nicht gut gespielt und offensiv nichts getroffen. Uns ist es in der ersten Hälfte schwergefallen, ins Spiel zu finden. In der zweiten Halbzeit haben wir das dann etwas besser gemacht.“ Ein Faktor dafür: Johannes Joos. Der Center erzielte in der zweiten Hälfte elf seiner 15 Punkte und wurde so auch Top-Scorer seines Teams, gefolgt von Thomas Grün, der zehn Punkte erzielen konnte. Am Ende jedoch verloren die Gladiatoren trotz einer Verbesserung in der zweiten Hälfte mit 83:62 gegen Oostende.

Spiel 2 – Belfius Mons-Hainaut – RÖMERSTROM Gladiators Trier

Am vergangenen Sonntag trafen die Gladiatoren dann auf den fünftplatzierten der vergangenen Saison in der belgischen EuroMillion Basketball League Belfius Mons-Hainaut. Im zweiten Spiel am Wochenende konnten die Gladiatoren dann vieles von dem umsetzen, was Samstag noch nicht funktioniert hatte. Vor allem die Probleme in der Verteidigung und im Spielaufbau, die die Trierer noch gegen Ostende hatten, waren gegen Mons deutlich weniger vorhanden. Dabei hatte Headcoach Christian Held weniger taktisch verändert, als mehr die Herangehensweise an den Gegner. Natürlich gab es auch im Spiel gegen den belgischen Erstligisten noch einige Baustellen zu bearbeiten, doch vor allem die Grundlagen waren für Coach Held schon zufriedenstellend: „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Leistung heute zufrieden. Wir haben viele Probleme von Samstag deutlich besser lösen können. Grade mit den Umständen, dass wir auf den großen Positionen derzeit anders besetzt sind als geplant, können wir mit unserem Auftritt zufrieden sein.“ Vor allem die erste Halbzeit war stark. Mit lediglich drei Turnover und vier Steals waren die Gladiatoren von Beginn an im Spiel und konnten zur Pause eine 27:30-Führung mit in die Kabine nehmen. Nach der Pause machte sich dann die Doppelbelastung des Wochenendes bemerkbar. Zwar blieb die Intensität weiter hoch, jedoch drehten die Gastgeber jetzt auf. Allen voran Chris Jones und Uros Nikolic. Jones erzielte in 14 Minuten zwölf Punkte, Nikolic in acht Minuten zehn Punkte. Bei den RÖMERSTROM Gladiators war es einmal mehr Johannes Joos, der mit 23 Punkten am Ende des Spiels Top-Scorer auf Trierer Seite war. Doch auch er konnte die 70:65-Niederlage gegen den belgischen Erstligisten nicht verhindern.

Für die RÖMERSTROM Gladiators Trier war die Reise nach Belgien vor allem deshalb erfolgreich, weil Headcoach Christian Held einige Erkenntnisse aus den Spielen mitnehmen konnte: „Wir nehmen aus den Spielen viele Einzelheiten mit, die wir dann im Training wieder aufgreifen können. Grundlagen, aber auch Details mit denen wir dann weiterarbeiten. Wir haben vor allem im zweiten Spiel gegen einen starken Gegner gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Eine Entwicklung ist erkennbar. Wir müssen uns aber noch weiter in Richtung Perfektion pushen.“

In dieser Woche warten gleich drei Testspiele auf die RÖMERSTROM Gladiators: Am morgigen Dienstag treffen die Moselstädter in Walferdange auf den BBC Residence Walferdange. Der Club wird seit dieser Saison von Frank Baum trainiert. Am Mittwoch dann folgt ein weiterer Test gegen die VOO Liége Basket, bevor am kommenden Sonntag die Saisoneröffnung für die RÖMERSTROM Gladiators auf dem Plan steht. Dann steht mit den MLP Academics Heidelberg ein wohl bekannter Gegner auf dem Parkett der Arena Trier. Sprungball zur Partie ist um 17:00 Uhr. Vorher treffen ebenfalls in einem Test die beiden JBBL-Teams von Trier und Heidelberg aufeinander. Dieses Spiel findet ebenfalls in der Arena Trier statt. Sprungball dazu ist um 13:30 Uhr.

Tickets für die Partie gegen die Akademiker gibt es an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen, online unter www.ticket-regional.deund zu den regulären Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle der RÖMERSTROM Gladiators Trier.