Auftaktniederlage für Gladiators II

Die Gladiators Trier II sind mit einer Niederlage in die Saison 2018/2019 gestartet. Das Regionalligateam unterlag im Spiel gegen den TV Langen II mit 64:83. Trainer Jonas Borschel zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Saisonauftakt.

In den ersten Minuten fanden die Gastgeber noch nicht so richtig zusammen und gerieten früh in Rückstand (5:10). In der zweiten Hälfte des ersten Viertels drehten sie dann aber auf, angeführt von Daye Turner konnten sie zwischenzeitlich in Führung gehen, 19:20 lautete der Spielstand nach dem ersten Viertel.

Es blieb knapp, die Gladiatoren zeigten vorbildlichen Einsatz, ließen aber auch ein paar Unkonzentriertheiten zu und gerieten leicht in Rückstand. Erst in den letzten Minuten vor der Pause lief es schlechter. Ein unsportliches Foul fünf Sekunden vor der Sirene ließ Langen davonziehen, 31:45 stand es nach einem Dreier mit der Sirene.

Zwar kämpften die Gladiatoren nach dem Seitenwechsel weiter, verkürzen konnten sie allerdings nicht. Dafür übernahmen jetzt auch weitere Spieler in der Offensive Verantwortung, Sascha Milosevic, Calvin Stüber und Ole Schetter trafen für Trier.
Im letzten Abschnitt kamen die Gastgeber noch zweimal bis auf 12 Zähler ran, mehr war allerdings nicht drin. Markus Zock erzielte die letzten Punkte für die Gladiatoren, die das Spiel mit 64:83 verloren.

Jonas Borschel: „Wir sind ganz gut uns Spiel gestartet mit einer sehr jungen Formation. Wir hatten 2000er, 2001er und 2002er in der Starting Five. Wir haben uns gut reingekämpft und konnten das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Dann hat die defensive Intensität nachgelassen, das hat Langen dann clever ausgenutzt, sie haben über ihre Erfahrung gepunktet. Eine riesen Baustelle war das Umschalten von Angriff auf Verteidung. Da haben wir bestimmt zehn einfache Korbleger kassiert, das hat uns richtig weh getan. Bei uns sind einige Leute dabei, die vorher noch nie die Rolle innehatten, die sie jetzt bei uns übernehmen. Das merkt man, aber es hat insgesamt gut geklappt. Wir müssen die Physis mitgehen, die ein 25-Jähriger hat, und es schaffen, dagegenzuhalten. Das wird mit der Erfahrung kommen, aber das ist etwas, woran wir arbeiten müssen.
Für das erste Spiel sind wir zufrieden. Wir haben uns natürlich über einige einfache Fehler im Spiel geärgert, aber das ist der Entwicklungsprozess, den wir schon vor dem Spiel angesprochen haben. Das sind die Fehler, die jedem Jugendlichen passieren, und da müssen die Jungs dran wachsen.“

Vincent Hennen (5), Christopher Blüggel (3), David Müller (3), Samuel Keusen (4), Ole Schetter (9), Daye Turner (25), Markus Zock (4), Calvin Stüber (2), Sascha Milosevic (9).