Young Gladiators: Erster Saisonsieg am zweiten Spieltag!

Riesiger Erfolg für die Young Gladiators Trier: Die JBBL-Auswahl der Gladiatoren hat sich am zweiten Spieltag der Vorrunde den ersten Sieg der neuen Saison gesichert. Auswärts bei den Metropol Baskets Ruhr gelang ein überzeugender 53:82-Erfolg. Das zweite Spiel an diesem Wochenende gegen Leverkusen ging verloren.

Trier kam gut ins Spiel bei den Metropol Baskets Ruhr. Im ersten Viertel konnten sich die Gäste eine Führung erarbeiten, 14:19 stand es nach zehn Minuten. Im zweiten Abschnitt kamen die Young Gladiators dann richtig ins Rollen, ließen nur noch acht Punkte zu und lagen zur Halbzeit schon mit 22:37 vorne.
Die Metropol Baskets erwischten nach der Pause den besseren Start und konnten etwas verkürzen. Bis zum Ende des Viertels stellten die Trierer aber wieder den alten Abstand her und machten es bis zum Spielende sogar richtig deutlich. 53:82 endete die Partie, der höchste Sieg einer Trierer JBBL-Mannschaft seit Jahren.

Der Spielplan sah vor, dass die Gladiatoren nur knapp 21 Stunden später erneut in der JBBL antreten mussten. Gegen starke Leverkusener, die sich außerdem am Vortag erholen konnten und nicht antreten mussten, gab es für Trier dann eine 58:111-Niederlage.
Im ersten Viertel kamen die Trierer, die nun in eigener Halle spielten, gar nicht ins Spiel. So stand früh ein deutlicher Rückstand zu Buche (11:34). Im weiteren Verlauf fingen sich die Young Gladiators, hatten gegen die körperlich extrem gut besetzten Gäste aber weiterhin das Nachsehen.

Jonas Borschel „Wir sind überglücklich und hochzufrieden mit der Bilanz von diesem Wochenende, ein Sieg aus zwei Spielen. Wir freuen uns sehr für die Jungs, es ist eine Bestätigung unserer Arbeit. Die Metropol Baskets haben ähnliche Voraussetzungen wie wir, spielen auch überwiegend mit 2004ern. Da haben wir bisher eine gute Basis gebildet. Wir haben sehr intensiv gespielt. Im dritten Viertel sind die nochmal rangekommen, aber dann haben wir Moral bewiesen. Den ersten Sieg zu holen, ist extrem schwer. Den muss man sich erstmal hart erarbeiten. Metropol hatte immer wieder Runs, aber wir hatten immer eine Antwort.
Am Tag danach haben wir dann gegen eine sehr gute Leverkusener Mannschaft gespielt. Das Reboundverhältnis von 31:69 zeigt schon das Kräfteverhältnis. Sie sind eine der besten Mannschaften in der Gruppe, vielleicht sogar die beste. Die Niederlage geht daher völlig in Ordnung, war allerdings etwas zu deutlich. Wir haben lange gebraucht um ins Spiel zu kommen, in der zweiten Halbzeit haben wir uns dann aber darauf eingestellt, das war sehr positiv.“