Gladiators II unterliegen Krofdorf

Die Gladiators Trier II haben ihr Heimspiel gegen den TSV Krofdorf-Gleiberg verloren. Das Spiel endete 88:92.

Kein guter Start in die Partie für die Gladiators II: Die Gäste aus Krofdorf-Gleiberg kamen deutlich besser ins Spiel und erspielten sich einfache Abschlüsse. So kam eine frühe 9:17-Führung zustande.
Dann legten auch die Gladiatoren los: Vincent Hennen netzte für drei ein und traf gleich nochmal aus der Distanz: 15:17. Daye Turner glich schließlich von der Freiwurflinie aus. Die Gastgeber spielten weiterhin stark auf und setzten sich vorerst mit 24:19 ab.

Im zweiten Abschnitt waren die Gäste wieder am Drücker, konnten das Spiel nach gut zwei Minuten ausgleichen (24:24). Die Gladiators legten wieder vor und blieben den Rest des Viertels zumeist knapp in Führung, kurz vor der Halbzeitpause allerdings hatte Krofdorf wieder einen kleinen Run und ging mit der 38:39-Führung in die Pause.

Trier holte sich die Führung zurück, behielt sie aber nur kurz und musste anschließend immer ein paar Zähler hinterherlaufen. In den letzten Minuten des Viertels war es offensiv Daye Turner, der die Gladiatoren im Alleingang im Spiel hielt. Zehn Trierer Punkte in Folge gingen auf das Konto des Guards. Damit konnte er den Rückstand, zwischenzeitlich bei etwa fünf Punkten pendelte, bis auf einen Zähler reduzieren (58:59).

Krofdorf-Gleiberg erhöhte den Vorsprung ein wenig, aber die Gladiatoren schlossen schnell wieder auf (65:65). Dann allerdings verloren sie wieder etwas an Konzentration und kassierten einen 6:0-Lauf, der Coach Jonas Borschel zur Auszeit zwang. Danach lief es besser, Trier spielte nun mit mehr Energie, auch die großen Jungs unter den Körben konnten sich durchsetzen. Markus Zock traf zum 67:73, Ole Schetter legte mit Foul zum 72:74 ein. Schetter erzielte wenig später auch die 79:78-Führung, die allerdings die letzte aus Trierer Sicht sein sollte. Die Gäste erzielten sechs Punkte in Folge und ließen sich danach nicht mehr aus der Ruhe bringen, auch wenn die Gladiators die Uhr stoppten und durch erfolgreiche Offensivaktionen bis zuletzt im Spiel blieben (88:92).

Jonas Borschel: „Alles in allem sind wir zufrieden mit dem Spiel. Wir haben offensiv gezeigt, dass wir definitiv mitspielen können in der Liga. Gerade im letzten Viertel sind uns dann einige individuelle Fehler unterlaufen, die dazu geführt haben, dass wir das Spiel am Ende nicht gewonnen haben. Das ist etwas, an dem wir weiterhin arbeiten werden.
Wir haben wieder mit einem extrem jungen Team gespielt. Zwischenzeitlich hat Vincent Hennen (Jahrgang 2000) Aufbau gespielt, ein 2002er und ein 2003er auf den Flügeln, ein 2001er auf der Vier und Markus Zock als 2002er auf der Fünf. Das ist für die zweite Regionalliga schon eine extrem junge Aufstellung. Wenn wir uns das vor Augen führen, können wir wirklich zufrieden sein mit dem Spiel.“