Young Gladiators verlieren gegen Würzburg

Die Young Gladiators Trier haben im zweiten Spiel der Relegationsrunde die erste Niederlage kassiert. Die Partie gegen Würzburg wurde mit 65:72 verloren. Topscorer waren Tom Demmer und Fynn Thiedemann mit je 13 Punkten.

Extrem defensiv verlief das erste Viertel der Partie zwischen den Young Gladiators Trier und der s.Oliver Würzburg Akademie. Die Gäste gingen zunächst mit 0:6 in Führung, Jonas Borschel entschied sich für eine frühe Auszeit. Die fruchtete, danach kämpften sich seine Jungs ins Spiel, konnten ausgleichen und schließlich in Führung gehen (12:10). In den letzten beiden Minuten zeigten die Gladiators jetzt schönes Zusammenspiel in der Offensive, mit einem sehenswerten Give-and-Go schlossen die Trierer das erste Viertel ab, 18:13.

Zunächst erhöhten die Young Gladiators ihre Führung weiter: Zwei Dreier von Tom Demmer bedeuten die 30:21-Führung. Danach aber kam Würzburg langsam wieder zurück, beim 32:31 war das Spiel schließlich wieder komplett offen. Die Gäste erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung, beim Stand von 37:40 ging es in die Kabinen.

Im dritten Viertel war die Verteidigung dann wieder spielbestimmend. Lediglich Würzburgs Adrian Worthy ließ sich nicht aufhalten, durch fünf Zähler in Folge von ihm ging Würzburg mit 38:49 in Führung. Trier brauchte Zeit um auch offensiv wieder ins Spiel zu kommen, dann aber verkürzen die Gastgeber auf 51:55.

Trier schloss noch bis auf 53:56 auf, näher ran sollten die Gladiators an diesem Tag allerdings nicht mehr kommen. Würzburg, allen voran ihr Topscorer Worthy, legten jetzt vor und setzten sich auf 57:72 ab. In den letzten Minuten setzten sich die Trierer nochmal mit vollem Einsatz gegen die drohende Niederlage zur Wehr, konnten aber nur noch bis auf 65:72 aufschließen.

Jonas Borschel: „Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt und da genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Worthy hat im ersten Viertel alle Punkte bei Würzburg gemacht, dafür die anderen gar nicht, damit konnten wir gut leben. Im zweiten Viertel hatten wir ihn ganz gut im Griff, hatten dann aber eine Schwächephase von etwa drei Minuten, wo die Intensität nicht da war und wir unsere Würfe nicht getroffen haben. Das konnten wir kurz vor der Halbzeit abstellen. Vor wenigen Wochen wären wir nach so einer Phase mit 15 hinten gewesen, jetzt waren es 3 Punkte zur Halbzeit, das war eine gute Ausgangslage um im Spiel zu bleiben.
Würzburg hat sich komplett auf Worthy verlassen, wir haben versucht, es als Team zu regeln. Am Ende waren sie allerdings ein kleines bisschen cleverer als wir, haben ihre Größenvorteile ausgespielt. Wir haben das Reboundduell mit 10 verloren, das hat etwas weh getan. Wir sind mit der Leistung heute über das ganze Spiel sehr zufrieden, die erste Halbzeit war besonders gut. Wir haben wieder viel gelernt und freuen uns auf das nächste Spiel.“