Young Gladiators: Niederlage in Gießen

Die Young Gladiators Trier haben ihr Auswärtsspiel bei der ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers verloren. Gegen die Mittelhessen gab es eine 82:59-Niederlage.

Im ersten Viertel stimmte die Defense der Trierer noch nicht ganz. Die stark besetzten Gießener legten gut los und konnten sich eine 29:18-Führung erspielen. Trier musste dem Rückstand hinterherlaufen, bis zur Halbzeit verkürzten die Gladiatoren etwas. 43:37 stand es zur Pause.

Auch im dritten Viertel hatten die Gäste die Offensive der Mittelhessen gut im Griff. Nur 13 Punkte ließ das Team von Jonas Borschel zu, konnte dabei allerdings selbst auch nur 11 erzielen.
Im letzten Abschnitt spielten die 46ers wieder konsequent ihre Größenvorteile aus, während Trier ziemlich aus dem Rhythmus kam. Am Ende wurde es so dann deutlich, Gießen gewann mit 82:59.

Jonas Borschel: „Wir haben über drei Viertel ein sehr ordentliches Spiel gemacht, haben dann im vierten Viertel den Faden verloren und sind mit der Verteidigung von Gießen nicht klargekommen. Dadurch haben wir dann ein bisschen den Kopf verloren, so kam das Ergebnis zustande, das deutlicher war als der Spielverlauf. Wir haben es drei Viertel lang geschafft, die Großen aus dem Spiel zu nehmen, am Ende haben aber auch die aufgedreht. Wir haben uns in der Phase zu viel mit den Schiedsrichtern und mit Aktionen, die nicht geklappt haben, beschäftigt. Da müssen wir noch lernen, dass das vom eigenen Spiel ablenkt.
Wir müssen uns aber nochmal unsere Entwicklung vor Augen halten. In der letzten Saison haben gab es gegen Gießen eine der höchsten Niederlagen. Die sind eine wirklich gute Mannschaft, gut gecoacht. Wir entwickeln uns stetig weiter. Wenn wir am ersten Spieltag gegen Gießen gespielt hätten, wäre das noch ganz anders ausgegangen.
Das war ein guter Test für das Spiel gegen Bayreuth am nächsten Wochenende. Darauf fiebern wir hin und freuen uns auf das Spiel gegen einen direkten Konkurrenten, wo wir gute Chancen haben zuhause zu gewinnen und uns eine gute Position in der Gruppe zu schaffen.“

Blumann 1, Winter 2, Hoffmann 5, Piprek 13, Schuffenhauer 9, Demmer 14, Braband 0, Hessz 4, Thiedemann 0, Gauchel 4, Brunn 7.