Young Gladiators verlieren in Heidelberg

Die Young Gladiators haben ihr Auswärtsspiel beim USC Heidelberg mit 102:68 verloren. Deutlich wurde es erst zum Schluss. Bester Trierer war Jan Philipp Hoffmann mit 18 Punkten und 8 Rebounds.

Ganz so hatten sich die Young Gladiators Trier den Start ins Jahr 2019 nicht erhofft. Das Spiel beim USC Heidelberg lief insgesamt nicht rund für die Trierer.
In den ersten Minuten sah es noch sehr gut aus. Die Gladiatoren gaben den Ton an, gingen mit 12:6 in Führung. Noch im ersten Viertel musste die Partie aber für mehrere Minuten unterbrochen werden, um Organisatorisches am Anschreibetisch zu regeln. Mit dem Moment ging es für die Gäste bergab. Die Führung war schnell weg (23:20 nach dem ersten Viertel) und der Rückstand wuchs an. Erst kurz vor der Pause fand Trier wieder einigermaßen ins Spiel und konnte so auf zehn Zähler verkürzen (46:36).

Halbzeit zwei begann dann mit dem besseren Start für Heidelberg, die Gastgeber setzten sich immer weiter ab, der Trierer Rückstand lag bald bei 20 Punkten. Zu stark war der USC jetzt, und zu groß die körperliche Überlegenheit der Gastgeber unter den Körben.
Im letzten Viertel wurde es dann noch einmal deutlicher, am Ende unterlagen die Gladiatoren mit 102:68.

Jonas Borschel: „Wir haben super ins Spiel gefunden, haben das Tempo kontrolliert und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben mit sehr viel Intensität gespielt und haben geführt, gegen eine wirklich solide Mannschaft. Nach der Unterbrechung hatten wir dann leider einen kompletten Bruch im Spiel, das haben wir den Rhythmus verloren und haben nicht mehr richtig in die Partie gefunden. Wir sind im zweiten Viertel nochmal gut rangekommen, nach der Pause aber nicht gut aus der Kabine gekommen. Wir haben alles in die Waagschale geworfen, man kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Heidelberg hat in der zweiten Halbzeit die Reboundüberlegenheit komplett ausgenutzt und hat verdient gewonnen. Wir konnten die Intensität nicht konstant aufrechterhalten.“