Gladiators II: Dreißig starke Minuten reichen nicht gegen Lich

Die Gladiators Trier II haben ihr Heimspiel gegen Lich Basketball verloren. Gegen den Tabellenführer der zweiten Regionalliga gab es eine 75:85-Niederlage. Zur Halbzeit hatten die Trierer noch mit 39:35 geführt.

Die Gladiatoren ließen sich in der Anfangsphase ein wenig von der Atmosphäre beeindrucken, die die mitgereisten Licher Fans in der AVG/MPG-Halle erzeugt. 2:12 stand es nach knapp fünf Minuten, Kevin Ney, der die Mannschaft am Sonntagabend betreute, bat zur ersten Auszeit. Ebenfalls mit von der Partie: Rupert Hennen, der sich nun mit einem Dreier zum 7:12 zu Wort meldete.
Vincent Hennen traf von draußen zum 12:15 und 15:15 – jetzt brauchte Lich eine Auszeit. Trier ging erstmals in Führung, zum Viertelende waren die Hessen allerdings wieder mit 17:21 vorne.

Was für ein Start ins zweite Viertel: Trier legte einen 12:0-Lauf hin, der maßgeblich von Rupert Hennen gestaltet wurde. Erst nach vier Minuten erzielten die Gäste ihre ersten Punkte im zweiten Abschnitt (29:23). Auch danach erhöhten die Gladiators weiter, enteilten dem Tabellenführer bis auf 34:23. Die Gäste allerdings konnten bis zur Halbzeitpause wieder auf 39:35 verkürzen.

Lich machte auch die ersten Punkte in Halbzeit zwei, Rupert Hennen aber traf mit Foul, nach dem Bonusfreiwurf stand es 42:37. Jetzt allerdings hatten die Licher ihrerseits einen Lauf, sie brachten es sogar auf einen 16:0-Run, Trier lag folglich mit elf Zählern zurück (42:53). Erst dann kam Trier wieder ins Spiel, bis zum Viertelende entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gladiators allerdings nicht verkürzen konnten.

Im letzten Viertel wuchs der Rückstand zunächst auf 20 Punkte an (54:74), aber die Gladiators machten keine Anstalten, sich aufzugeben. Vincent Hennen traf von außen, die Gastgeber kämpften sich weiter ran, Ole Schetter machte den Rückstand schließlich wieder einstellig (67:76). Mehr ging leider nicht mehr, näher als acht Punkte kam Trier nicht ran. 75:85 lautete schließlich der Endstand gegen den Tabellenführer.

Kevin Ney: „Ich bin extrem zufrieden mit diesem Spiel. Man sieht einmal mehr die Entwicklung der Mannschaft. Im Hinspiel haben wir noch mit knapp 30 Punkten verloren. Das war heute eine sehr gute Leistung gegen das vermutlich stärkste Team der Liga. Die Jungs setzen die Sachen sehr gut um, die wir im Tranining machen. Man merkt, dass sie sich auch an die körperliche Härte der Liga gewöhnt haben, und sie trauen sich immer mehr zu. Wir müssen noch etwas an den Rebounds arbeiten, dadurch haben wir heute einige Punkte kassiert. Aber wir können zuversichtlich sein für die wichtigen Spiele, die in den nächsten Wochen anstehen.“