Young Gladiators: Overtime-Niederlage in Bayreuth

Die Young Gladiators Trier haben ihr Auswärtsspiel bei den TenneT young heroes aus Bayreuth mit 98:94 verloren. Wie schon das Hinspiel ging auch diese Partie in die Verlängerung. Trierer Topscorer war Leon Schuffenhauer mit 21 Punkten. 

Das erste Viertel in der Partie lief aus Trierer Sicht leider nicht so knapp, wie es prophezeit worden war. Zunächst starteten die Gäste gut und gingen mit 2:7 in Führung. Bayreuth kam dann aber deutlich besser ins Spiel und setzten sich früh ab, nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber gar schon mit 32:18 vorne.

Im zweiten Abschnitt kam Trier dann zurück, legte vor allem in der Defensive gehörig zu und konnte so deutlich verkürzen. Zur Halbzeit stand es nur noch 48:46, die Young Gladiators waren wieder voll im Spiel.

Das dritte Viertel war dann sehr ausgeglichen, eine offene Partie hatte sich entwickelt. Mit einem Zwei-Punkte-Rückstand ging es dann auch ins Schlussviertel, wo Trier am Ende sogar die Möglichkeit hatte, den Sack zuzumachen. Letztlich ging es aber doch in die Verlängerung (86:86): Die Gladiatoren eroberten auch hier zunächst die Führung, konnten sie aber nicht halten und mussten sich am Ende mit 98:94 geschlagen geben.

Jonas Borschel: „Wir haben ins im zweiten Viertel gut zurückgekämpft, danach war es ein offenes Spiel und ging viel hin und her. Bayreuth hat versucht, über Schnelligkeit zu kommen, wir über Struktur. Wir wollten die Schlüsselspieler in den Griff kriegen, das hat auch ganz gut geklappt. In der entscheidenden Phase, am Ende der regulären Spielzeit, haben wir uns ein paar Unkonzentriertheiten geleistet. Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben; wir hatten Chancen, das Spiel zu gewinnen, haben die aber nicht genutzt. In der Verlängerung hat uns dann am Ende etwas die Puste gefehlt und der Heimvorteil hat sich bemerkbar gemacht. Wir haben den Sieg selbst hergeschenkt, das ist sehr schade. Umgekehrt ist es aber positiv, dass wir uns immer wieder in die Situationen gebracht haben, in denen wir das Spiel hätten gewinnen können.“