Gladiators Trier II starten in Saisonvorbereitung

Nachdem sich die zweite Mannschaft der Gladiators Trier den Klassenerhalt in der vergangenen Saison mit einem beeindruckenden Schlussspurt sichern konnte, geht das junge Team auch in der kommenden Saison in der 2. Regionalliga Südwest/Nord an den Start. Wir geben zum Auftakt der Saisonvorbereitung einen Überblick über die Entwicklungen rund um die Gladiators II. 

Headcoach der Mannschaft ist, wie bereits in der Vorsaison, Jonas Borschel. Der sportliche Leiter des Gladiators Trier e.V. geht damit in seine zweite Saison an der Seitenlinie des Teams. Bevor die Saison am 14. September mit dem Spiel gegen den VfL Bensheim beginnt, steht eine intensive Saisonvorbereitung auf dem Plan. Los geht es am kommenden Montag: Vor allem in der Anfangsphase wird hier zwei Mal täglich unter Profibedingungen gearbeitet. Nach Ende der Schulferien stehen etwa vier Team-Trainingseinheiten pro Woche auf dem Plan, wobei für die vielen jungen Spieler im Team ergänzende Individualeinheiten, teilweise vor Schulbeginn oder in Freistunden hinzukommen. Die Einheiten finden dabei größtenteils zusammen mit dem NBBL-Team statt, da es große Überschneidungen zwischen den beiden Mannschaften gibt.

Thomas Henkel kehrt zurück

Beim Kader setzen die Gladiatoren auf Kontinuität: Abgänge gibt es nicht zu verzeichnen, dafür aber kann mit Thomas Henkel ein Zugang vermeldet werden. Der 26-Jährige, der vor zwei Jahren noch im Profikader der RÖMERSTROM Gladiators stand, kehrt nach einer Saison im Oberligateam der MJC Trier zu den Gladiators zurück und wird der jungen Mannschaft die nötige Erfahrung auf der Flügel-Position verleihen. Vor allem mit seinen Passqualitäten und der hohen Dreierquote wird Henkel dem Team dabei enorm weiterhelfen. Mit einem weiteren Spieler befindet man sich zurzeit noch in Gesprächen, ansonsten ist geplant mit einer weitgehend unveränderten Mannschaft in die Saison zu gehen. Dabei vertraut der Coach vor allem auf die Weiterentwicklung seiner Mannschaft, die bereits im Laufe der letzten Saison gut zu erkennen war. Über den Sommer haben die Spieler mit individuellen Trainings- und Regenerationsplänen bereits das Fundament dafür gelegt. 

Als Saisonziel gibt Borschel in diesem Jahr den frühzeitigen Klassenerhalt aus. Ein Herzschlagfinale wie in der vergangenen Saison will er dabei vermeiden. „Ansonsten hat für uns die Weiterentwicklung der jungen Spieler höchste Priorität“, so der 30-Jährige. Auf Hilfe aus der Profimannschaft soll verzichtet werden. Während in der vergangenen Saison Rupert Hennen und Lucien Schmikale vereinzelt zum Einsatz kamen, sind derartige Maßnahmen in diesem Jahr nicht geplant. Lediglich Markus Zock und Vincent Hennen werden, wie schon in der vergangenen Saison, mit einer Doppellizenz ausgestattet und stehen auch im Kader des Profiteams. Im August werden sie unter anderem am Trainingslager der Mannschaft von Christian Held teilnehmen. Erste Priorität für die beiden hat jedoch vorerst die zweite Mannschaft.

Zunehmende Professionalisierung des Umfelds

Mittelfristig soll sich das Team in der zweiten Regionalliga etablieren und eine gute Rolle spielen. „Für uns geht es erst einmal darum, uns in der Liga zu festigen und den jungen Spielern die bestmögliche basketballerische Ausbildung mitzugeben. Ziel ist es, dass sich die Mannschaft und auch die Spieler individuell so entwickeln, dass wir mittelfristig auch oben mitspielen. Aktuell ist die zweite Regionalliga die perfekte Plattform für meine junge Mannschaft.“

Im Umfeld schreitet die Professionalisierung auch im Sommer weiter fort: Mit Lukas Oberheim steht nun ein eigener Physiotherapeut für den gesamten Nachwuchsbereich zur Verfügung, Kevin Ney koordiniert nach seiner erfolgreichen Fortbildung den Bereich Athletik als Hauptverantwortlicher. Auch die Verzahnung der Mannschaften untereinander wurde weiter ausgeprägt. In allen Mannschaften werden einheitliche Spielsysteme genutzt, die auf die jeweilige Altersklasse runtergebrochen werden. So wird Schritt für Schritt eine einheitliche Spielweise etabliert. Überall im Vordergrund steht dabei die Entwicklung jedes einzelnen Spielers. 

Dem Saisonauftakt blickt der Coach bereits mit Vorfreude entgegen: „Was wir hier in unserem Konzept an Bedingungen für junge Spieler anbieten können ist schon äußerst professionell und wurde auch entsprechend wahrgenommen. Obwohl die letzte Saison von den Ergebnissen her nicht optimal gelaufen ist, war klar erkennbar, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist. Dementsprechend freue ich mich umso mehr auf die neue Saison, in der wir hoffentlich nochmal einen deutlichen Schritt nach vorne machen werden. Unsere Spielphilosophie wird weiterhin von defensivem Druck und hohem Tempo in der Offense geprägt sein. Ich bin also zuversichtlich, dass wir den Zuschauern attraktiven Basketball bieten werden.“

Sobald der vollständige Kader feststeht, werden wir ihn auf unserer Webseite bekanntgeben