U16-Bundesliga: Gladiators schlagen Leverkusen und verlieren in Mainz

Die Gladiators U16 hat am Samstag den ersten Saisonsieg eingefahren. Im Spiel gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen gab es einen 88:78-Sieg. Die Partie am Sonntagmorgen in Mainz wurde verloren, Nils Piprek hat sich dabei verletzt. 

Schon im ersten Viertel der Partie gegen Leverkusen konnten sich die U16-Gladiatoren absetzen. Ein 11:0-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels gab dem Spiel dann endgültig den gewünschten Verlauf: 50:30 führten die Gastgeber zwischenzeitlich. In der zweiten Halbzeit wurde es dann nochmal etwas enger, letztlich behielt Trier aber die Oberhand und gewann mit 88:78.

Schon am Sonntagmorgen stand das nächste Spiel an. Die Trierer hatten die Partie vom Vortag noch in den Knochen. Mainz dagegen konnte in eigener Halle ausgeruht aufspielen, der Gegner hatte am Samstag spielfrei gehabt.

So wurde es für die jungen Gladiatoren schwer: In der ersten Halbzweit spielten sie zwar noch ordentlich mit, waren aber auch hier schon hin und wieder den entscheidenden Schritt zu langsam in der Verteidigung. Erneutes Verletzungspech sorgte dann aber dafür, dass die gut aufgelegten Mainzer als Sieger vom Parkett gingen. 79:70 endete die Begegnung.

Jonas Borschel: „Wir sind überglücklich über den ersten Sieg, auch damit, wie wir gespielt haben. Wir haben super verteidigt, mit 20 Punkten geführt und das Spiel in der ersten Halbzeit voll im Griff gehabt. Danach haben wir es nochmal etwas aus der Hand gegeben, haben offensiv nicht mehr ganz so konzentriert und haben einige Fastbreaks zugelassen. Nils Piprek hat dann mit einem wichtigen Dreier und zwei Freiwürfen eine gute Mannschaftsleistung gekrönt.

Das Spiel gegen Leverkusen hat uns viel Kraft gekostet, trotzdem haben wir gegen Mainz ordentlich angefangen. Kein Team konnte sich in der ersten Halbzeit absetzen. Mainz hat gut gespielt und sehr gut getroffen. Im dritten Viertel gab es eine längere Unterbrechung, weil es Probleme am Kampfgericht gab. Das hat uns aus dem Rhythmus gebracht, Mainz hatte dann einen Run. Im letzten Viertel hat sich Nils Piprek am Arm verletzt und ist auch direkt ins Krankenhaus, unser zweiter verletzungsbedingter Ausfall in diesem Spiel. Wir sind zwar nochmal bis auf zwei Punkte rangekommen, aber das war dann doch zu viel.

Trotzdem ein riesiges Lob an alle, die mitgewirkt haben. Wir haben gut verteidigt und nie aufgegeben. Wir haben an diesem Wochenende auf jeden Fall einen Schritt nach vorne gemacht. An dieser Stelle noch gute Besserung an Nils, bei dem wir jetzt die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten müssen.“