Doppelspieltag Zuhause: RÖMERSTROM Gladiators empfangen in dieser Woche erst Jena, dann Tübingen

Heimspiel gegen Science City Jena am Mittwoch, gefolgt von Heimspiel gegen Tigers Tübingen am 3. Advent. Sowohl Jena als auch Tübingen sind Ex-Erstligisten, die aktuell Playoff-Plätze belegen. Chase Adams und Jonas Borschel vor Heim-Debüt.

Wenn diese Woche Jena und Tübingen in der Arena Trier gastieren, dann treffen sowohl ausschließlich Mannschaften mit Bundesliga-Erfahrung als auch mit Playoff-Ambitionen aufeinander. Am Mittwoch bekommen es die RÖMERSTROM Gladiators mit Jena zu tun, am 3. Adventssonntag folgt dann das Duell mit den Tigers aus Tübingen. Die Trierer belegen nach dem 62:70-Auswärtssieg in Quakenbrück am Samstag weiterhin den achten Tabellenplatz. Jena ist trotz einer Niederlage in Chemnitz Tabellendritter, Tübingen steht aktuell auf Platz sieben – mit nur einem Sieg mehr als die Gladiatoren. 

BBL-Absteiger Jena hat sich – wie erwartet – vom Start weg auf den vorderen Tabellenplätzen der BARMER 2. Basketball-Bundesliga festgesetzt. Auch wenn der direkte Wiederaufstieg nicht das explizite Ziel von Headcoach Frank Menz und seinem Team ist, sind die Playoff-Ambitionen der Ostdeutschen klar: „Natürlich ist es unser Anspruch, zu den besten Teams in der ProA zu zählen und kurz- bis mittelfristig die Rückkehr in die Erste Liga zu schaffen. Wenn uns das in der nächsten Saison noch nicht gelingt, ist das jedoch kein Drama“, so Menz vor Saisonbeginn im Basketball-Magazin „BIG“. Außerdem beschrieb der ehemalige deutsche Nationaltrainer der Herren seinen Ansatz wie folgt: „Wir wollen so jung und so deutsch sein, wie es nur geht. Jeder deutsche Spieler wird auf seine Kosten kommen, keiner wird die Partie ohne Spielzeit beenden.“ Zu den deutschen Leistungsträger in Menz‘ Kader gehören etwa Topscorer Brad Loesing (13,5 Pkt, 4,7 Reb, 3,5 Ast bei 43,8% Dreierquote), Dennis Nawrocki (12,8 Pkt), Julius Wolf (12,2 Pkt, 6,2 Reb) oder Oliver Mackeldanz (7,3 Pkt, 4,1 Reb) – die allesamt viel Erstliga-Erfahrung mitbringen. 

„Jena ist einer der absoluten Top-Favoriten auf den Aufstieg für mich“, sagt Triers Headcoach Christian Held. „Sie haben einen unglaublich breiten Kader, mit Qualität und Erfahrung gespickt. Ihre Spieler haben über Jahre Erfahrung und immer richtig gute Saisons gespielt. Jetzt kommt auch noch Lars Lagerpusch als Verstärkung aus Braunschweig dazu. Und Frank Menz hat auf allerhöchstem Niveau gecoacht. Auch die Organisation dahinter ist absolut top. Auf jeder Position sind sie unglaublich tief und gut besetzt. Ein unglaublich schwerer Gegner für uns, der sehr, sehr strukturiert spielt, gut gecoacht ist und uns mit Sicherheit vor das eine oder andere Problem stellen wird.“ Dennoch ist der Trierer Trainer nicht ohne Optimismus für den anstehenden Gradmesser: „Wir haben aus den letzten Spielen sehr viel Selbstvertrauen mitgenommen und wollen unseren kleinen Lauf fortsetzen. Zuhause und wenn alles passt – das haben wir gegen Chemnitz gezeigt – können wir auch einen solchen Gegner in Probleme bringen. Dazu müssen wir allerdings in allen Bereichen an unser Maximum herankommen.“

Auch die Tigers aus Tübingen spielten lange Jahre in der ersten Liga, mussten in den vergangenen Saisons allerdings mit einem Platz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Vorlieb nehmen. Im vergangenen Jahr blieben die Schwaben dabei mit dem 9. Tabellenplatz hinter den eigenen Ansprüchen zurück – und es folgte der Umbruch: 13 Beteiligte, einschließlich dreier Trainer, verließen den Klub im Sommer. Neu auf der Kommandobrücke ist der BBL-erfahrene US-Amerikaner Douglas Spradley (u.a. Bremerhaven, Würzburg, Vechta) als Headcoach. Und mit Spradley kam auch der Erfolg zurück nach Tübingen, bisher zumindest. Die Tigers stehen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und haben auf dem Weg dorthin auch bereits drei Auswärtssiege eingefahren. Zuletzt gewannen die Tigers am Wochenende zuhause gegen die Nürnberg Falcons mit 93:88. Beste Werfer im sehr ausgeglichenen Kader von Spradley sind Kristopher Fulwood-Davis (11,6 Pkt, 45,7% Dreier), Diante Baldwin (11,4 Pkt), Enosch Wolf (11,2 Pkt, 6,4 Reb) und Marvin Smith Jr. (10,8 Pkt, 40,4% Dreier). 

So schätzt Triers Headcoach Christian Held den zweiten Gegner des Doppelspieltages ein: „Tübingen ist eine Mannschaft, die extrem gut gestartet und in die Saison gekommen ist. Eine Mannschaft die einen guten Mix aus jüngeren Spielern und über Jahre erfahrenen Spielern mitbringt. Auf Groß sind sie mit Enosch Wolf und Philipp Neumann extrem gut und erfahren besetzt, auf den kleinen Positionen gilt das für Besnik Bekteshi, Roland Nyama und Kristopher Davis. Doug Spradley ist ein erfahrener Coach, der jahrelang in der BBL gearbeitet hat.“ Held weiter: „Die Tübinger wollen um den Aufstieg mitspielen, dieses Jahr. Sie wollen defensiv wie offensiv ihre Athletik nutzen, physisch spielen. Wir dürfen sie nicht ins Laufen kommen lassen, müssen ihnen den Rhythmus nehmen und versuchen, sie unter ihrem Schnitt zu halten. Wir müssen von Anfang an hellwach sein, wenn wir eine Chance haben wollen.“

Das Spiel gegen Jena am Mittwoch beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ist ab 18:00 Uhr. Das Spiel gegen Tübingen am Sonntag beginnt um 17:00 Uhr, Einlass ist ab 15:30 Uhr. Tickets für die beiden Heimspiele in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sind in unserer Geschäftsstelle in der Arena Trier, auf unserer Homepage www.roemerstrom-gladiators.de, auf www.ticket-regional.de sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen von Tickets Regional erhältlich. Übertragen werden die beiden Partien außerdem auch im Livestream von Airtango, unter www.airtango.live.