Der fünfte Sieg in Serie ist das Ziel: RÖMERSTROM Gladiators fahren nach Schwenningen

RÖMERSTROM Gladiators mit zuletzt vier Erfolgen nacheinander. wiha Panthers Schwenningen belegen aktuell den 13. Tabellenplatz. Wiedersehen mit Ex-Trierern Borekambi und Karamatskos.

Im letzten Spiel vor Weihnachten 2019 geht es für das Team der RÖMERSTROM Gladiators Trier in den Schwarzwald. Genauer gesagt, zu den wiha Panthers aus Schwenningen, einem von zwei Aufsteigern in die BARMER 2. Basketball Bundesliga, ProA. Dass die Schwenninger überhaupt in der ProA an den Start gehen dürfen, verdanken sie den WWU Baskets Münster, die auf ihr Aufstiegsrecht verzichteten.

Der Start in der höheren Spielklasse, er verlief durchwachsen, für den kommenden Gegner der Trierer: Fünf der ersten sechs Partien gingen verloren. Inzwischen, nach dem 14. Spieltag, steht die Mannschaft von Headcoach Alen Velcic mit einer Bilanz von vier Siegen bei zehn Niederlagen auf dem 13. Tabellenplatz. Das Saisonziel, der Klassenerhalt, wäre erreicht, bliebe es zum Ende der Spielzeit bei dieser Platzierung.

„Schwenningen ist eine starke Mannschaft. Sie sind insofern relativ ausgeglichen besetzt als dass sie immer wieder andere Spieler haben, die die Scoring-Last übernehmen“, sagt Triers Headcoach Christian Held über den Gegner vor dem erstmaligen ProA-Duell mit den Panthers. „Rasheed Moore ist ein sehr dominanter Scorer, der für sie sehr, sehr wichtig ist. Sie wollen ein hohes Tempo gehen, schnell abschließen und sind in der Verteidigung sehr variabel“, so Held weiter. „Sie sind ein sehr unangenehm zu spielender Gegner. Wir haben großen Respekt vor ihnen, weil sie uns von der Spielanlage her eher nicht liegen.“ 

Die statistisch stärksten Spieler auf Schwenninger Seite sind Forward und Aufstiegsgarant Rasheed Lee Moore (15,7 Pkt, 5,4 Rpg, 48,1% Dreier), Spielmacher David Lorenzo Dennis (12 Pkt, 6,4 Reb, 4,4 Ast) und Jaren Lewis (10,1 Pkt, 3,5 Reb). Dazu kommen mit dem BBL-erfahrenen Center Marko Bacak (10,1 Pkt, 5,4 Reb) und Yasin Kolo (8,2 Pkt, 4,1 Reb) auch zwei deutsche Eckpfeiler unter dem Brett. Für langjährige Trierer Fans finden sich im Kader der Schwarzwälder zudem zwei Namen, die auch an der Mosel noch ein Begriff sind: Konstantin Karamatskos (0,8 Pkt, 1,3 Ast) und Bill Borekambi (5,2 Pkt, 1,8 Reb) spielten jeweils einige Zeit für die Vorgängerorganisationen der heutigen RÖMERSTROM Gladiators Trier. Beide sind bei den Panthers wichtige Rollenspieler und bringen Erfahrung (Karamatskos) und Athletik (Borekambi) auf das Parkett.

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier brechen selbstbewusst, aber nicht überheblich in Richtung Schwarzwald auf. Mit zuletzt vier Siegen in Serie (gegen Leverkusen, Quakenbrück, Jena und zuletzt Tübingen) hat Trier einen kleinen Lauf hingelegt, der in Schwenningen wenn möglich fortgesetzt werden soll.