Sperre nach Zwischenfall in Jena: RÖMERSTROM Gladiators müssen auf Jordan Geist verzichten

Ein Spiel Sperre für Trierer Topscorer nach Auseinandersetzung in Jena. Damit steht Geist beim morgigen Spiel in Hagen nicht im Kader der RÖMERSTROM Gladiators Trier. 

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier müssen beim morgigen Auswärtsspiel in Hagen auf Aufbauspieler Jordan Geist verzichten. Zu dieser Entscheidung kam die Spielleitung der 2. Basketball Bundesliga am Donnerstagmittag. 

Nach der Schlusssirene der Partie der RÖMERSTROM Gladiators Trier gegen Science City Jena am vergangenen Sonntag hatte Jordan Geist eine kurze Auseinandersetzung mit seinem Gegenspieler Julius Wolf. Wolf wurde dabei von Geist mit dem Spielball im Gesicht getroffen. Auslöser der Aktion war, dass Wolf zuvor Jordan Geist mit einer Geste provoziert hatte. Nach der Kenntnisnahme von Stellungnahmen aller Beteiligten sowie der Schiedsrichter und der Sichtung von Videomaterial kam die Liga zu dem Schluss, Jordan Geist wegen einer Tätlichkeit in einem minderschweren Fall mit einem Spiel Sperre sowie einer Geldstrafe zu belegen.

Achim Schmitz, Geschäftsführer der RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Die Strafe für Jordan ist extrem ärgerlich, zumal wir sie aus unserer Sicht nicht isoliert von Spielverlauf und -ausgang betrachten können. Endet dieses Spiel anders, kommt es niemals zu dieser Reaktion unseres Spielers. Generell haben uns in der Kommunikation mit den Verantwortlichen der 2. Basketball Bundesliga zum Spiel am Sonntag in Jena einige Dinge irritiert. Wir haben uns in der Zwischenzeit mit Verantwortlichen von anderen Klubs in der Liga über den Spielausgang unterhalten. Wir hoffen für die Zukunft auf einen transparenteren Umgang und Verbesserungen in der Beurteilung solcher spielentscheidenden Situationen wie dem Siegtreffer von Jena. Trotz allem Ärger über den Spielausgang, den wir auch nach mehrmaliger Prüfung von Bild- und Bewegtbildmaterial nicht nachvollziehen können. Da die Tatsachenentscheidung ausfiel wie sie ausfiel, wollen wir uns jetzt voll auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren: Mit dem Fehlen von Jordan Geist wird die Aufgabe in Hagen am morgigen Abend noch schwerer als ohnehin schon. Unser Fokus liegt jetzt auf Hagen und dem dann folgenden Heimspiel gegen Nürnberg am Sonntag. Über die Ereignisse in Jena und die Folgen für Entwicklung und Professionalität der Liga sollten wir zu einem geeigneten Zeitpunkt mit allen Klub- und Liga-Verantwortlichen noch einmal sprechen.“