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Keine Siege für die Nachwuchsteams

Vier Niederlagen für die Teams des Gladiators Trier e.V., das ist die Bilanz des Wochenendes. 

Die Gladiators U16 ist mit einem Doppelspieltag in die Saison gestartet. Das junge Team hat noch kaum Erfahrung in der Liga und bekam das auch gleich deutlich zu spüren. Die Spiele gegen Gießen und Südhessen wurden mit 96:48 bzw. 46:90 verloren.

Pascal Heinrichs, Headcoach der Gladiators U16: „Wir hatten in beiden Spielen deutliche Probleme gegen das Doppeln im Vorfeld, wir hatten viele Turnover durch schlechte Pässe gegen gegen die Ganzfeldverteidigung. Das wird in der nächsten Woche auch unser Hauptthema im Training sein. Wir wollen in der nächsten Woche zeigen, dass wir etwas gelernt haben aus diesen beiden Spielen. Positiv ist, dass wir immer weitergespielt haben, egal wie der Spielstand war. Das ist gut und entspricht genau der INVICTUS-Philosophie. Auch positiv ist, dass wir im dritten und vierten Viertel deutlich weniger Offensivrebounds abgegeben haben.“

Die Gladiators Trier II mussten ihre erste sportliche Niederlage in der Saison hinnehmen. Die Trierer unterlagen mit 88:93, hatten allerdings zwischenzeitlich schon mit gut 20 Zählern geführt.

Kevin Ney Headcoach der Gladiators II: „Wir sind super in das Spiel gestartet, haben genau das gespielt, was wir spielen wollten, haben als Tam funktioniert, freie Würfe rausgespielt für die Spieler, die wir frei haben wollten. Wir haben in der ersten Hälfte 66 Punkte gemacht, auch sehr gut verteidigt, konnten Fastbreakpunkte machen. Da können wir echt zufrieden sein, nur mit Jonathan Almstedt auf den großen Positionen.

Die zweite Hälfte war eine komplette Katastrophe, weil wir nicht mehr mit der Verteidigung klargekommen sind. Im dritten Viertel Zone, das ging noch einigermaßen, im letzten Viertel dann Box-and-One, da waren wir richtig ideenlos, haben den Ball oft weggeworfen und haben freie Würfe nicht mehr verwandeln können, weil dieser Punkt, dass Koblenz aufgeholt hat, zu sehr in unseren Köpfen waren.
Diese Drucksituation, dass wir das Spiel verlieren könnten, da sind wir in Panik ausgebrochen und es hat nichts mehr funktioniert. Koblenz hat in der Crunchtime alles getroffen. Wir nicht, deshalb hat Koblenz verdient gewonnen.“

Das NBBL-Team der Gladiatoren hat seinen ersten Heimauftritt gegen die Metropol Baskets Ruhr mit 70:101 verloren. Topscorer war Kevin Kollmar.

„Wir können hier zufrieden sein, wir haben auch hier ganz ohne große Leute gespielt, hatten nur die Positionen 1-3 besetzt, gegen ein so physisches Team wie Metropol ist das extrem hart. Die haben durchgehend die Rebounds kontrolliert. Deshalb ist es uns in der ersten Halbzeit seit schwer gefallen, ins Spiel zu finden.
Das dritte Viertel war ein Lichtblick, da haben wir den Ball gut bewegt, freie Würfe gefunden und sind hart zum Rebound gegangen, das Viertel haben wir sogar gewonnen.
Im letzten Viertel haben wir uns dann noch unnötig abschlachten lassen. Wir waren ja so 10 bis 15 Punkte hinten, das finde ich total gerechtfertigt, Metropol war das bessere Team. Aber eine 30-Punkte-Klatsche war nicht nötig. Da haben wir einfach in den letzten drei Minuten aufgegeben. Jeder hat irgendwas versucht, aber wir funktionieren als Team, nicht als Einzelpersonen. Deshalb ist es so deutlich geworden.
Ich freue mich auf das Rückspiel, wenn Markus Zock, Christopher Blüggel und Ole Theis wieder dabei sind. Wenn wir jetzt schon so gut mithalten können mit der kleinen Rotation, wird das sicher spannend. Die Rückrunde kann echt gut werden, wenn wir wieder komplett spielen können.“