RÖMERSTROM Gladiators unterliegen Phoenix Hagen deutlich. 104:77 Niederlage gegen treffsichere Feuervögel.

Bester Trierer Werfer war Chase Adams mit 18 Punkten. Nächstes Spiel bereits am Sonntag bei Science City Jena.

Chase Adams, Kevin Smit, Thomas Grün, Jonas Grof und Robert Nortmann – diese Starting Five startete auf Seiten der RÖMERSTROM Gladiators in die Auswärtspartie bei Phoenix Hagen. Die ersten Punkte des Spiels erzielte Hagens Dominik Spohr per Dreier. Im Gegenzug erzielte der Ex-Hagener Jonas Grof die ersten Punkte für die Gladiatoren. Zu Beginn des Spiels zeichnete sich eine deutliche Überlegenheit im Rebounding für die Trierer ab. Dennoch gingen die Hausherren zur Mitte des ersten Viertels mit 11:6 in Führung (5. Spielminute). Die Phoenix-Offenisve traf über das gesamte Viertel extrem hochprozentig aus dem Feld, während die Gladiators vor allem von der Dreierlinie große Probleme hatten. So stand es zum Ende des Viertels 28:11 für die Gastgeber.

Auch das zweite Viertel starteten die Feuervögel mit einem erfolgreichen Dreier. Die Gladiators hatten offensiv weiterhin mit Flüchtigkeitsfehlern im Passspiel und schwachen Wurfquoten zu kämpfen. Nach vier Minuten im zweiten Viertel führte Phoenix Hagen deutlich mit 39:15. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit spielten sich die Hausherren regelrecht in einen Rausch, während die Trierer offensiv weiter vom Wurfpech verfolgt wurde. Nach insgesamt 16 gespielten Minuten stand  es daher 48:20 für das Heimteam aus Hagen. Den Gästen von der Mosel gelang es nicht den Rückstand zum Ende der ersten Halbzeit zu verkürzen, mit einem 58:29 für Phoenix Hagen ging es für beide Teams in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gladiatoren bessere Wege zu punkten und erhöhten defensiv erfolgreich den Druck auf die Hagener Aufbauspieler. Nach einigen Steals konnten die Moselstädter auf 60:40 (24. Spielminute) verkürzen und hatten vor allem defensiv deutlich mehr Zugriff auf die Partie. Phoenix stellte nun erneut auf eine Zonenverteidigung um, was den Trierer Lauf zur Mitte des dritten Viertels unterbrach. Die Leistungssteigerung zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Gladiatoren nicht weiter aufrecht erhalten und gingen mit einem weiterhin hohen Rückstand von 80:54 in den letzten Spielabschnitt.

Im vierten Viertel starteten die Hagener wieder sehr treffsicher, während die Gladiatoren weiterhin kein Wurfglück hatten. Erst zur Mitte des letzten Spielabschnitts trafen Rupert Hennen und Jonas Grof zwei Dreier in Folge und konnten den Rückstand so etwas verkürzen (85:64, 34. Spielminute). In den letzten Minuten des Spiels gelang es den Trierern nochmal etwas an Phoenix heranzukommen, letztlich unterlag man extrem treffsicheren Gastgebern deutlich mit 102:77.

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Glückwunsch an Hagen, sie haben eine sehr starke erste Halbzeit gespielt und verdient gewonnen. Wir haben viele Fehler in der Defense gemacht und nicht gut getroffen. Die zweite Halbzeit von uns war etwas besser, aber Hagen hat es gut zu Ende gespielt”.

Für Trier spielten: Chase Adams (18 Punkte), Dan Monteroso (6), Kevin Smit (2), Rupert Hennen (3), Jonas Grof (11), Thomas Grün (14), Jonathan Almstedt (2), Ole Theiß (0), Robert Nortmann (9), Vincent Hennen (0) und Jonathan Dubas (12).

Beste Werfer Phoenix Hagen: Zach Haney (19 Punkte), Dominik Spohr (17) und Cameron Delaney (15).