Aufholjagd sorgt für knappen Auswärtssieg zum Jahresende. RÖMERSTROM Gladiators schlagen wiha Panthers Schwenningen mit 74:72.

Bester Werfer der Trierer war Matt Freeman mit 24 Punkten. Nächstes Spiel am 09.01. gegen die Tigers Tübingen.

Mit Chase Adams, Thomas Grün, Jonas Grof, Matt Freeman und Robert Nortmann starteten die RÖMERSTROM Gladiators in das Auswärtsspiel bei den wiha Panthers Schwenningen. Im letzten Spiel des Jahres starteten beide Teams treffsicher in die Partie. Vor allem Triers Matt Freeman erwischte einen heißen Start und stand beim Stand von 11:8 für die Gladiatoren bereits bei acht Punkten (5. Spielminute). Weiterhin suchten die Gäste von der Mosel häufig den Abschluss über Distanzwürfe, die im weiteren Verlauf des Viertels jedoch seltener das Ziel fanden. Nachdem das Team von Marco van den Berg zum Ende des ersten Viertels vermehrt den Korb attackierte glich man den zwischenzeitlichen Vorsprung der Gastgeber wieder aus. Nach einem erfolgreichen Dreier der Schwenninger stand es nach den ersten zehn Minuten 21:25 aus Sicht der Gladiatoren.

Zu Beginn des zweiten Viertels führten die Panthers ihren offensiven Lauf fort. In den ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts bauten die Hausherren die Führung so auf 31:23 aus (13. Spielminute). Weiterhin hatten die Trierer wenig Glück im Abschluss, sodass der Vorsprung der Gastgeber zwischenzeitlich auf 14 Punkte wuchs (26:40, 17. Spielminute). Auch zum Ende des zweiten Viertels konnten die Gladiatoren den Rückstand nicht verkürzen und so ging es mit einer Schwenninger Führung von 32:45 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel begannen die Trierer mit hohem Druck in der Defensive, der zu zwei schnellen Ballgewinnen und einfachen Punkten führte. Nach kurzer Zeit gelang es den Panthers  jedoch wieder ihre Schützen freizuspielen und die kurze Aufholjagd der Gäste zu unterbrechen. Erst zum Ende des dritten Viertels konnten die Gladiatoren den Rückstand etwas verkürzen. Mit 53:59 ging es für beide Teams in das entscheidende, letzte Viertel.

Zwar hatten die Moselstädter weiterhin mit offensiven Flüchtigkeitsfehlern zu kämpfen, kamen zu Beginn des letzten Viertels trotzdem wieder ins Spiel und verkürzten den Schwenninger Vorsprung auf vier Punkte (57:61, 33. Spielminute). Der zweite getroffene Dreier und ein erfolgreicher Mitteldistanzwurf von Center Kalidou Diouf brachte die Gladiatoren zur Mitte des Schlussabschnitts wieder auf einen Punkt ran und damit endgültig zurück in die Partie (64:64, 35. Spielminute). Eine stark verbesserte Teamdefense der Trierer sorgte für deutlich schwächere Wurfquoten auf Seiten der Schwenninger, was nur kurze Zeit später zur Führung der Gäste führte. Die Gladiators hielten den defensiven Druck bis zum Ende der Partie hoch und kamen über Kalidou Diouf und Matt Freeman immer wieder zu Punkten. In den letzten Sekunden wurde es nochmal spannend, den letzten Korbleger von Schwenningens Shaun Willett ließen die Schiedsrichter nicht mehr zählen. So gewannen die Gladiatoren nach einer stark verbesserten Defensivleistung knapp mit 74:72.

Stimme zum Spiel:

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Das war ein sehr wichtiger Sieg. Ich bin zufrieden mit der zweiten Halbzeit, in der die Mannschaft defensiv sehr gut gearbeitet hat. Wir stehen nach zehn Spielen auf einem Playoff-Platz und haben jetzt im Januar drei Heimspiele hintereinander. Darauf bereiten wir uns jetzt vor”.

Für Trier spielten: Chase Adams (9 Punkte), Dan Monteroso (6), Kevin Smit (2), Rupert Hennen (0), Jonas Grof (3), Thomas Grün (6), Jonathan Almstedt (0), Kalidou Diouf (20/ 10 Rebounds), Ole Theiß (0), Matt Freeman (24) und Robert Nortmann (4).

Beste Werfer wiha Panthers Schwenningen: Rytis Pipiras (15 Punkte), Chris Frazier (11) und Shaun Willett (10).