Schwache Leistung endet in Niederlage. RÖMERSTROM Gladiators verlieren gegen die Tigers Tübingen mit 59:71.

Bester Trierer Werfer war Matt Freeman mit 16 Punkten. Bereits am Mittwoch erwarten die Gladiatoren die MLP Academics Heidelberg in der Arena Trier.

Jonas Grof, Chase Adams, Thomas Grün, Matt Freeman und Kalidou Diouf – so sah die Starting Five der Gladiatoren im ersten Heimspiel des Jahres 2021, gegen die Tigers Tübingen, aus. Chase Adams sorgte aus der Mitteldistanz für die ersten Punkte der Trierer. Schnell entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und beide Teams begannen mit hohem Tempo. Nach vier gespielten Minuten stand ein 11:13 aus Trierer Sicht auf der Anzeigetafel. Zum Ende des Viertels schlichen sich bei den Gladiatoren offensiv einige Flüchtigkeitsfehler ein und defensiv fehlte der Druck auf die Tübinger Flügelspieler. Nach den ersten zehn Minuten stand es daher 13:26 für die Gäste aus Tübingen.

Im zweiten Viertel fanden die Trierer zwar besser in ihre Systeme, hatten defensiv aber immer noch große Probleme die Tübinger Ballbewegung zu unterbinden. Erst zur Mitte des zweiten Spielabschnitts stabilisierte sich die Defense der Gladiatoren und auch offensiv gelang es besser freie Würfe zu kreieren. Zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit hatten sich die Moselaner so wieder auf 28:32 herangespielt. Nach einem erneuten, kurzen Lauf der Tübinger stand es zur Halbzeit 29:37 für die Gäste.

Nach dem Seitenwechsel begannen die Tigers erneut mit hohem Tempo und aggressiver Verteidigung. Dies stellte die Gladiatoren weiterhin vor Probleme und sorgte für einen erneuten Lauf der Gäste. Zur Mitte des dritten Viertels war der Tübinger Vorsprung wieder auf neun Punkte angewachsen (36:45, 25. Spielminute). Bis zum Ende des Viertels gelang es den Trierern den Rückstand auf die Gäste auf sieben Punkte zu verkürzen, mit 42:49 aus Sicht der Gladiatoren ging es in die letzte Viertelpause.

Erst im letzten Viertel kamen die Gastgeber nochmal in die Partie. Ein Lauf der Trierer sorgte für ein 49:51 nach drei gespielten Minuten im letzten Viertel. Jedoch ließen die Tübinger sich nicht entmutigen und erhöhten vor allem durch Point Guard Sharkey wieder den Druck auf die Aufbauspieler der Gladiators. Nach mehreren Fehlwürfen in Folge und unsortierter Defensive nutzten die Gäste ihre Chance um wieder auf 49:57 zu erhöhen. Von diesem Run erholten sich die Gladiatoren bis zum Ende des Spiels nicht mehr und mussten sich nach einer schwachen Leistung letztlich mit 59:71 geschlagen geben.

Nach einer insgesamt unkonzentrierten Partie, in der nur zwei Gladiatoren zweistellig punkten konnten, steht bereits am Mittwoch das nächste schwere Heimspiel gegen die MLP Academics Heidelberg an.

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Tübingen hat verdient gewonnen. Wir haben immer noch keine Konstanz und waren nicht in unserem Rhythmus. Wir müssen dieses Spiel schnell aus den Köpfen der Spieler bekommen und uns auf das Spiel am Mittwoch gegen Heidelberg vorbereiten”.

Für Trier spielten: Chase Adams (9 Punkte), Dan Monteroso (7), Kevin Smit (5), Rupert Hennen (4), Jonas Grof (2), Thomas Grün (0), Jonathan Almstedt (0), Kalidou Diouf (13), Ole Theiß (0), Matt Freeman (16) und Robert Nortmann (3).

Beste Werfer Tigers Tübingen: Joshua Sharkey (18 Punkte), Isaiah Crawley (13), Elias Valtonen und Daniel Keppeler (jeweils 10)