Zweite Auswärtsfahrt in Folge. RÖMERSTROM Gladiators gastieren bei den Tigers Tübingen.

Nach dem überzeugenden Auswärtssieg in Bremerhaven steht für die Gladiatoren das nächste wichtige Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga an.

In Bremerhaven zeigten die Profibasketballer aus der ältesten Stadt Deutschlands eine enorme Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen die Panthers aus Schwenningen. Gegen den nächsten Gegner, die Tigers Tübingen, denen man sich im Hinspiel mit 59:71 geschlagen geben musste, soll die Form weiter hochgehalten und die nächsten wichtigen Punkte im Rennen um die Playoff-Plätze eingefahren werden. 

Mit fünf Siegen und zehn Niederlagen stehen die Tigers aktuell auf dem 12. Tabellenplatz der ProA. Zuletzt musste man zwei Niederlagen in Folge hinnehmen, verlor sowohl bei den Uni Baskets Paderborn (81:87) als auch zuhause gegen das TEAM EHINGEN URSPRING (113:103). Die offensivstarken Tübinger werden hauptsächlich von den Import-Spielern Isaiah Crawley, Joshua Sharkey, Elias Valtonen und Troy Simons getragen. Power Forward Crawley führt die interne Scoringstatistik mit 17 Punkten pro Spiel an, dicht gefolgt von Point Guard Sharkey, der durchschnittlich 16,1 Punkte pro Partie auflegt. Auch der junge Finne Valtonen und US-Amerikaner Troy Simons erzielen durchschnittlich zweistellige Punkteausbeuten (13,8 PpS / 11,3 PpS).

Große Stärke der Tigers ist die schnelle Run and Gun – Offensive des Tübinger Coaches Daniel Jansson. Eine Feldwurfquote von 50,5 % sorgt für einen zweiten Platz im ligaweiten Teamvergleich und zeigt die große Gefahr, die von den Tübingern ausgeht, wenn sie offensiv ins Laufen kommen. „Tübingen ist eine gut trainierte Mannschaft. Sie sind jung, ehrgeizig und bringen viel Energie auf das Parkett. Die aktuelle Saison zeigt, dass wirklich jeder jeden schlagen kann und wir haben aus dem Hinspiel noch eine Rechnung mit den Tübingern offen. Wir freuen uns auf die Herausforderung, wollen unser Niveau hochhalten und die Punkte mitnehmen. Dennoch unterschätzen wir die Tigers nicht und wissen um ihre Stärken“, sagt Headcoach Marco van den Berg über den nächsten Gegner der Gladiatoren.