BARMER 2.Basketball Bundesliga beschließt Anpassungen am Spielmodus von ProA und ProB.

Die Veränderungen, die aufgrund der immer wieder auftretenden Quarantänen und krankheitsbedingter Spielausfälle vorgenommen werden, betreffen die ProB deutlich stärker als die ProA.

Nach dem die BARMER 2.Basketball Bundesliga in letzter Zeit verstärkt mit ihren Vereinen über die Auswirkungen der Pandemie diskutierte, folgten nun Anpassungen am Spielbetrieb für die ProA und die ProB. 

Während für die ProB der Playoff-Modus verändert wurde, ist die wohl einschneidenste Anpassung das Aussetzen des sportlichen Abstiegs in den beiden Ligen der BARMER 2.Basketball Bundesliga. „Leider wurden sowohl in der ProA, wie auch in der ProB einzelne Vereine außergewöhnlich stark durch Coronaerkrankungen und lange bzw. mehrfache Quarantänen massiv im Spielbetrieb behindert. Aufgrund dieser extremen Ungleichheit zwischen den Vereinen diese Saison wurde der sportliche Abstieg ausgesetzt“, erklärt Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2.Basketball Bundesliga.

Diese Entscheidung trifft bei den Verantwortlichen der RÖMERSTROM Gladiators auf Unverständnis: „Diese Anpassung am Spielbetrieb, dass der sportliche Abstieg in der ProA zum jetzigen Zeitpunkt ausgesetzt wird, können wir absolut nicht nachvollziehen. Wir sehen den Zeitpunkt dieser Entscheidung als kritisch an, da nicht garantiert werden kann, den sportlichen Wettkampf bis zum Ende fair zu gestalten. Wir möchten diese Saison auf höchstem Niveau zu Ende spielen und hoffen, dass alle Vereine mitziehen und bis zum Schluss Vollgas geben“, sagt Geschäftsführer Andre Ewertz.

„Auf- und Abstieg gehören zum Leistungssport. Eine Entscheidung zum Aussetzen des Abstiegs zum jetzigen Zeitpunkt können wir absolut nicht nachvollziehen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Entscheidung keine negativen Auswirkungen im Sinne des Fair-Plays nach sich zieht. Diese Saison ist für uns alle nicht einfach, dennoch spielen wir sie und haben alles dafür getan, dass der Spielbetrieb aufrechterhalten werden kann. Da sollten in unseren Augen auch die sportlichen Aspekte, wie eben der Abstieg, bis zum Ende Relevanz haben. Hier hätte man auch zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit gehabt zu handeln. Das sowas möglich ist, haben wir im vergangenen März einheitlich und entschlossen bewiesen. Trotz allem müssen und werden wir die Entscheidungen der Liga nun natürlich so akzeptieren.“, fügt Geschäftsführer Achim Schmitz hinzu.