Auswärtsfahrt an die Ostsee. RÖMERSTROM Gladiators Trier gastieren bei den Rostock Seawolves.

Am Sonntag (12.12.2021 / 16:30 Uhr) treten die Gladiatoren beim aktuellen Tabellenzweiten aus Rostock an. Wiedersehen mit einigen ehemaligen Gladiatoren.

Am kommenden Sonntag steht für die Trierer Profibasketballer die nächste große Herausforderung auf dem Spielplan. Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga treten die Moselstädter bei den Rostock Seawolves an. Bereits im letzten Jahr galten die Seewölfe für viele Experten als Aufstiegsfavorit und gehören auch in dieser Spielzeit zu den gefährlichsten Kontrahenten der Gladiatoren. Angeführt vom ehemaligen Trierer Cheftrainer Christian Held, der mittlerweile in derselben Funktion in Rostock tätig ist, stehen die Seawolves aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz der ProA und konnten bisher neun ihrer elf Saisonspiele für sich entscheiden. Neben Christian Held wird es auch zu einem Wiedersehen mit den ehemaligen Gladiators-Spielern Stefan Ilzhöfer und Till Gloger kommen.

Dass die Rostocker zu den Topteams der Liga gehören zeigt nicht nur der zweite Tabellenplatz. Die Seawolves verfügen über einen sehr ausgeglichenen Kader, in dem die offensive und defensive Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden kann. Auffällig sind aktuell Shooting Guard Tyler Nelson, der bereits Mitte der letzten Saison als Nachverpflichtung an die Ostsee wechselte und aktuell 14,9 Punkte pro Spiel erzielt. Von Point Guard Jordan Roland (14,2 PpS) und Flügelspieler Nijal Pearson (13,6 PpS) erhält Nelson die meiste Unterstützung in der Offensive. Sid-Marlon Theis (12,2 PpS), Till Gloger (9,4 PpS) und Brad Loesing tragen als deutsche Rotation ebenfalls viel zur starken Seawolves-Offensive bei. Vor allem von jenseits der Drei-Punkte-Linie sind die Rostocker extrem gefährlich, mit einer Team-Trefferquote von 39,5% stehen sie auf dem zweiten Platz im ligaweiten Vergleich. Aber auch aus dem Zwei-Punkte-Bereich gehören die Seewölfe zu den besten drei ProA-Teams. 

„Rostock hat aktuell einen Lauf, sie haben acht Spiele in Folge gewonnen. Sie spielen eine schnelle Run & Jump Defense und agieren offensiv sehr klug. Insgesamt haben sie ein sehr hohes Niveau im Team und spielen ihre Offensivaktionen clever heraus. Wir müssen eine Spitzenleistung bringen und genau auf die Stärken der Rostocker vorbereitet sein um eine Chance zu haben, das Spiel zu gewinnen“, sagt Gladiators-Cheftrainer Marco van den Berg vor dem Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Assistenten Christian Held.