Heimniederlage gegen den Tabellenführer. RÖMERSTROM Gladiators müssen sich Rostock Seawolves mit 80:88 geschlagen geben.

Bester Trierer Werfer war Austin Wiley mit 20 Punkten. Nächstes Spiel bereits am Sonntag bei Rasta Vechta.

Die erste Starting Five der RÖMERSTROM Gladiators Trier im neuen Jahr 2022 bestand aus Garai Zeeb, Thomas Grün, Jonas Grof, Enosch Wolf und Austin Wiley. Von Beginn an war das Spiel sehr ausgeglichen und beide Teams trafen sehr hochprozentig aus dem Feld. Während die Gladiatoren wie gewohnt ihre Big Men ins Spiel bringen wollten, suchten die Rostocker häufiger den Drei-Punkte-Wurf. Zum Ende des ersten Viertels konnten sich die Rostocker eine knappe Führung erarbeiten. So endete ein ansehnlicher erster Spielabschnitt mit 21:26 aus Sicht der Trierer.

Früh im zweiten Viertel gelang es den Gastgebern das Spiel beim Stand von 33:33 wieder auszugleichen. Auf den kurzen Lauf der Gladiatoren folgte dann eine sehr hektische Phase, in der viele Bälle unkonzentriert verloren wurden und die weiterhin effektiven Seawolves wieder etwas davonziehen konnten (39:46, 16. Spielminute). Aber auch im zweiten Viertel gelang es den Moselstädtern zum Viertelende die Intensität nochmal zu erhöhen und mit einem 44:48 ging es letztlich in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen und hochklassig auf beiden Seiten. Aufgrund ihrer starken Trefferquote aus dem Drei-Punkte-Bereich blieben die Rostocker jedoch knapp in Führung. Erneut waren es die letzten Augenblicke des Viertels, in denen die Gladiatoren wieder besser in die Partie fanden, dennoch blieb die knappe Führung der Gäste bestehen – mit 58:65 ging es für beide Mannschaften in die letzte Viertelpause.

Der Start in das letzte Viertel gehörte dann jedoch ganz den Gästen. Mit einem schnellen Lauf erhöhten die Seawolves schnell auf 60:71 und trafen in dieser Phase nahezu jeden Wurf aus dem Feld. Fünf Minuten vor Schluss betrug die Rostocker Führung bereits 15 Punkte (63:78, 35. Spielminute). Auf Seiten der Trierer war der Korb dagegen wie vernagelt, sobald es ein Gladiator aus der Distanz versuchte. So kamen die Moselstädter nicht mehr in die Partie zurück und müssen sich starken Rostock Seawolves letztlich mit 80:88 geschlagen geben.

Pascal Heinrichs, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: ”Icb war sehr zufrieden mit der Körpersprache und wie wir den Kampf angenommen haben. 27 Turnover sind natürlich viel zu viel, das liegt auch daran, dass wir unser Offensiv-System etwas umgestellt haben. Daran arbeiten wir und müssen in Vechta konzentrierter spielen”.

Für Trier spielten: Garai Zeeb (13 Punkte), Parker van Dyke (7), Paul Hollfelder (DNP), Enosch Wolf (6), Jonas Grof (7), Thomas Grün (13), Jonas Niedermanner (3), Jonathan Almstedt (0), Brody Clarke (11) und Austin Wiley (20 / 13 Rebounds). 

Beste Werfer Rostock Seawolves: Till Gloger (17 Punkte), Brad Loesing (14), Tyler Nelson, Jordan Roland und Nijal Pearson (jeweils 12).