Zweiter Teil des Doppelspieltages: RÖMERSTROM Gladiators bei Rasta Vechta gefordert.

Am Sonntag (16.01.2022 / 17:00 Uhr) treten die Gladiatoren beim Bundesligaabsteiger an. Hinspiel endete mit 69:76 für Vechta.

Der 18. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht an und nur zwei Tage nach der 80:88 Heimniederlage gegen die Rostock Seawolves sehen sich die Gladiatoren mit dem nächsten schweren Gegner konfrontiert. Der Bundesligaabsteiger aus Vechta rangiert aktuell auf dem 14. Tabellenplatz der ProA, befindet sich nach dem schwachen Saisonstart mit sechs Niederlagen in den ersten sechs Spielen aber im Aufwind. Früh in der Hinrunde trennte sich Rasta von Headcoach Derrick Allen und installierte mit dem Serben Vladimir Lucic einen neuen Übungsleiter. Zwar hinken die Norddeutschen ihren Erwartungen noch hinterher, dass die Mannschaft aus Vechta jedoch über große Qualität verfügt, zeigte bereits das Hinspiel in Trier, in dem sich die Gladiatoren mit 69:76 geschlagen geben mussten. Ihr erstes Spiel des Doppelspieltages verloren die Rastaner mit 69:87 bei den Nürnberg Falcons.

Statistisch zeigt sich die Ausgeglichenheit des Teams aus Vechta, kein Spieler sticht extrem hervor. Kapitän Josh Young, der bereits in der easycredit BBL die Schuhe für Rasta schnürte, führt das Team aktuell als Topscorer an und erzielt durchschnittlich 14,6 Punkte pro Spiel. Am meisten Unterstützung erhält er vom US-amerikanischen Flügelspieler Preston Purifoy, der 13,2 Punkte pro Spiel beisteuert. Auch Nachverpflichtung Joel-Sadu Aminu, der vor wenigen Spieltagen von Brose Bamberg aus der easycredit BBL nach Vechta wechselte und Big Man Robin Lodders erzielen durchschnittlich über zehn Punkte pro Spiel und führen somit die deutsche Rotation bei Rasta an. 

„Vechta ist eine individuell sehr starke Mannschaft und wenn sie ihre Klasse abrufen können, kann das gegen jedes Team in der Liga den Unterschied machen. Sie hatten einen guten Lauf und haben unter anderem gegen Jena gewonnen. Ihre letzten beiden Spiele haben sie zwar verloren, wollen aber dementsprechend in eigener Halle sicherlich etwas beweisen. Wir sind guter Dinge, wir brauchen offensiv eine bessere Abstimmung um weniger Turnover zu produzieren. Wenn wir das schaffen, können wir das Spiel definitiv gewinnen“, zeigt sich Interimstrainer Pascal Heinrichs vor der Partie optimistisch.