Doppelspieltag in der Ferne. RÖMERSTROM Gladiators gastieren erst bei den Uni Baskets Paderborn, dann bei Medipolis SC Jena.

Für die Gladiatoren stehen gleich zwei wichtige Spiele an einem Wochenende an. Pekovic, Grün und Gordon zurück im Training.

Erneut steht ein Doppelspieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga an. Besonders ist diesmal, dass die RÖMERSTROM Gladiators sowohl am Freitag (25.03. / 20:00 Uhr) als auch am Sonntag (27.03. / 16:30 Uhr) auswärts gefordert sind. Gegen die aktuell neuntplatzierten Uni Baskets Paderborn geht es wieder gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze. Zwar stehen die Paderborner vier Plätze hinter den Trierer Profibasketballer, haben bei einem absolvierten Spiel weniger aber nur zwei Siege Rückstand, was eindrucksvoll zeigt, wie eng das diesjährige Playoff-Rennen ausfällt. Am Sonntag geht es dann gegen den Tabellenzweiten Medipolis SC Jena, eine absolute Spitzenmannschaft in der diesjährigen ProA. Aber auch hier wollen die Gladiatoren ein gutes Spiel zeigen und als Underdog die Punkte aus Thüringen entführen. Gute Neuigkeiten gibt es derweil von den aktuell verletzten Spielern – Radoslav Pekovic ist nach überstandener Achillessehnen-Entzündung, die ihn gegen Nürnberg zu einer Pause zwang, zurück im Mannschaftstraining. Ob es für einen Einsatz am Wochenende reicht, zeigt sich am Ende der Trainingswoche. Auch die Langzeitverletzten Thomas Grün und Derrick Gordon machen gute Fortschritte im Heilungsprozess und sind in das Aufbautraining eingestiegen.

Der erste Gegner – die Uni Baskets Paderborn – stehen aktuell an der Schwelle zu den Playoff-Plätzen und wollen diese bis Saisonende unbedingt erreichen. Das Team von Headcoach Steven Esterkamp reiste bereits am 2. Spieltag der Saison 2021/22 an die Mosel und musste sich in der Arena Trier mit 89:75 geschlagen geben. Angeführt werden die Westfalen von Point Guard Jordan Barnes, der durchschnittlich 18,1 Punkte und starke 7,2 Assists auflegt. Auch Shooting Guard Jackson Trapp übernimmt viel Verantwortung in der Offensive, erzielt durchschnittlich 15,3 Punkte pro Spiel und trifft dabei bärenstarke 43,8 % von außerhalb der Dreipunkte-Linie – bei über sieben Versuchen pro Partie. Ebenfalls zu erwähnen sind Center Brad Greene (12,7 PpS) und Flügel Chavares Flanigan (9,9 PpS), die wichtige Bausteine im Paderborner Spiel darstellen. 

Medipolis SC Jena – Gegner am zweiten Teil des Doppelspieltages – gilt als einer der diesjährigen Aufstiegsfavoriten. Mit einer sehr ausgeglichenen Mannschaft wollen die Thüringer dieses Jahr eine große Rolle in den Playoffs spielen und werden die Gladiatoren vor eine schwere Aufgabe stellen. Routinier Brandon Thomas, der vor der Saison aus der easycredit BBL nach Jena wechselte, führt die Mannschaft mit 14,6 Punkten pro Spiel an. Auch Julius Wolf, Bruder von Gladiators-Big Man Enosch Wolf, spielt mit 14,3 Punkten pro Partie eine extrem wichtige Rolle im Spiel von Medipolis. Die US-Importe Alex Herrera (13,1 PpS), Rayshawn Simmons (11 PpS), Davonte Lacy (10,8 PpS) und Clinton Chapman (10,8 PpS) scoren allesamt zweistellig und zeigen, wie ausgeglichen das Team von Headcoach Dominik Reinboth auftritt. Mit Nico Brauner (9,5 PpS), Stephan Haukohl (9,5 PpS) und Moritz Plescher (8,1 PpS) stehen zusätzlich starke deutsche Akteure in der Rotation der Thüringer. 

„Zwei Auswärtsspiele an einem Wochenende sind natürlich ein ordentliches Programm. Zuletzt haben wir in Nordrhein-Westfalen leider kaum Punkte holen können, das wollen wir gegen Paderborn ändern. Padeborn und Jena an einem Wochenende zu spielen ist eine sehr schwere Aufgabe, wir wissen aber, dass uns schwere Aufgaben liegen und daher sind wir sehr zuversichtlich. Jena ist dazu eines der stärksten Teams der Liga und dort schauen wir was möglich ist. Der Fokus liegt zuerst voll auf Paderborn, wo wir es wieder einmal mit einem direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze zu tun bekommen“, sagt Cheftrainer Pascal Heinrichs zu den bevorstehenden Aufgaben der Gladiatoren. Freitag reist der Tross der Trierer Profibasketballer nach Paderborn und wird bereits am Samstag direkt aus Westfalen den Weg nach Jena antreten.