Playoff-Auftakt in der Arena Trier. RÖMERSTROM Gladiators empfangen Bayer Giants Leverkusen.

Erste Trierer Playoff-Serie mit Heimrecht startet am Freitag um 19:30 Uhr. Alle Gladiatoren einsatzfähig.

Erstmals in der Geschichte der RÖMERSTROM Gladiators stehen die Trierer Profibasketballer auf dem vierten Platz der Abschlusstabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit 19:13 Siegen und etwas Schützenhilfe der PS Karlsruhe Lions, die in ihrem Nachholspiel den bisherigen Spitzenreiter der Rostock Seawolves schlugen, haben sich die Gladiatoren das Heimrecht für die erste Playoff-Runde 2021/22 gesichert. Nicht nur das erste und dritte Spiel der Serie werden in Trier stattfinden, auch in einem möglichen und entscheidenden fünften Spiel würden die Moselstädter in der Arena Trier auflaufen. „Wir sind natürlich sehr glücklich am Ende der Saison nicht nur das Saisonziel – uns für die Playoffs zu qualifizieren – erreicht zu haben, sondern uns mit dem Heimrecht eine gute Ausgangsposition für die erste Runde geschaffen zu haben. Mit Blick auf das Auswärtsspiel am Sonntag hoffen wir natürlich auch auf große Unterstützung in Leverkusen, da die Fahrt verhältnismäßig kurz ist“, sagt Andre Ewertz, Geschäftsführer der RÖMERSTROM Gladiators.

Nachdem die Bayer Giants Leverkusen lange Zeit den vierten Tabellenplatz innehatten entschied letztlich ein Vierer-Vergleich zwischen Trier, Leverkusen, Paderborn und Karlsruhe über die finalen Platzierungen. Aufgrund des Karlsruher Sieges in Rostock und der direkten Vergleiche untereinander rutschten die Giants letztlich noch auf den fünften Platz und müssen das Heimrecht an die Gladiatoren abtreten. In der regulären Saison verloren die Moselstädter das Spiel im Rheinland mit 76:90, das Rückspiel in der Arena Trier jedoch bleibt im Trierer Basketball-Gedächtnis haften, als es den Gladiators gelang in nur sieben Spielminuten einen 20-Punkte-Rückstand in einen 84:80 Heimsieg zu verwandeln. Auch Gladiators-Headcoach Pascal Heinrichs weiß um die Stärke der Giants und sagt: „Leverkusen ist für uns nicht das perfekte Match-Up, sie können unsere Physis unter dem Korb matchen. Dennoch sind wir überzeugt, dass wir Inside stärker sind und wollen das nutzen. Mit Derrick Gordon und Thomas Grün sind zwei wichtige Akteure zurück im Team, die uns vor allem defensiv nochmal deutlich stärker machen. Wir denken von Spiel zu Spiel und der Fokus liegt jetzt voll auf dem ersten Heimspiel am Freitag. Wir freuen uns, dass es endlich losgeht und wir vor unseren Fans in die Playoffs starten können“.

In einem sehr ausgeglichenen Leverkusener Kader stachen in der regulären Saison vor allem die drei US-Akteure Quentin Goodin, Spencer Reaves und JJ Mann heraus. Point Guard Goodin erzielte pro Spiel durchschnittlich 15,5 Punkte pro Spiel, fiel in den letzten Partien der Hauptrunde jedoch verletzt aus. Ob der Playmaker der Giants am Freitag wieder einsatzfähig ist, steht noch nicht fest. Scharfschütze Reaves steuerte durchschnittlich 14,1 Punkte pro Spiel bei, Allrounder JJ Mann 13 Zähler pro Partie. Auch die deutsche Rotation der Rheinländer strotzt vor ProA-Erfahrung und zeigte starke Leistungen in der regulären Saison. Guard Luis Figge (11,3 Punkte pro Spiel), die beiden Big Men Dennis Heinzmann (10,4 PpS) und Marko Bacak (9 PpS) sowie die Forwards Melvin Jostmann (8 PpS) und Ferenc Gille (5,1 PpS) machen die Leverkusener zu einem variablen und schwer auszurechnenden Gegner. Auf Trierer Seite kann Cheftrainer Pascal Heinrichs auf die volle Mannstärke zurückgreifen, alle Gladiatoren sind am Freitag einsatzfähig.