Abgang nach gezogener Ausstiegsklausel. Jonas Niedermanner verlässt die RÖMERSTROM Gladiators Trier auf eigenen Wunsch.

Nach nur einer Saison im grünen Jersey entscheidet sich Jonas Niedermanner für den Abschied aus Trier. Niedermanner wechselt innerhalb der ProA zu den Kirchheim Knights.

Es ist eine Entscheidung, die für große Überraschung bei den Verantwortlichen der RÖMERSTROM Gladiators Trier sorgt. Jonas Niedermanner informierte die Trierer Geschäftsführung darüber, dass er dank einer Ausstiegsklausel auf das zweite Vertragsjahr bei den Gladiators verzichtet und sich für ein anderes Team aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga entschieden hat. Die Trierer Profibasketballer hatten einen Verbleib des 2,05 Meter großen Forwards anvisiert, erste Gespräche mit der sportlichen Führung hatten bereits stattgefunden. Niedermanner entschied sich letztlich jedoch für ein Angebot der Kirchheim Knights und somit gegen die RÖMERSTROM Gladiators.

Niedermanner wechselte vor der Saison von den wiha Panthers Schwenningen an die Mosel und sollte eine wichtige Rolle in der deutschen Rotation der Gladiatoren übernehmen. Gegen Ende des vergangenen Jahres bremste ihn eine Erkrankung aus, wegen der er sich für mehrere Wochen in stationäre Behandlung gab. Zum damaligen Zeitpunkt verzichteten die Verantwortlichen der Gladiators darauf Niedermanner zu ersetzen und gaben ihm Zeit zur Regeneration. Anfang 2022 erfolgte dann die Rückkehr auf das Parkett der BARMER 2. Basketball Bundesliga. In insgesamt 25 Hauptrunden- und vier Playoff-Partien stand der 25-jährige durchschnittlich 17:04 Minuten auf dem Feld und steuerte 5,8 Punkte, 2,9 Rebounds und 1,1 Assists pro Spiel bei. Vor allem seine spektakuläre Spielweise sorgte für einige Highlights im Trikot der Gladiatoren.

„Wir sind überrascht von Jonas Entscheidung. Er hat deutlich gemacht, dass er an einem anderen Standort scheinbar mehr Spielzeit und eine größere Rolle bekommt. Wir haben ihm in den Gesprächen nach der Saison vermittelt, dass er sich diese Rolle bei uns erarbeiten kann und wir mit ihm rechnen. Wir wünschen Jonas dennoch bei seinem neuen Team und für seine persönliche Zukunft alles Gute“, sagt Geschäftsführer Andre Ewertz zum überraschenden Abgang von Jonas Niedermanner.