Deutlicher Sieg im dritten Testspiel. RÖMERSTROM Gladiators Trier schlagen die White Wings Hanau mit 88:64.

Bester Trierer Werfer war Parker van Dyke mit 22 Punkten. Nächstes Testspiel am Sonntag in Koblenz.

Mit Garai Zeeb, Alex Laurent, Marco Hollersbacher, Jonathan Almstedt und Till Isemann als Starting Five gingen die RÖMERSTROM Gladiators in ihr drittes Testspiel der Vorbereitung. Sowohl die Trierer als auch die Gäste aus Hanau starteten mit hohem Tempo in die Partie. Es ergaben sich auf beiden Seiten zu Beginn einige Flüchtigkeitsfehler und auch gut herausgespielte Würfe wollten noch nicht fallen. So kam das Spiel nur langsam in Fahrt, nach vier Minuten stand es erst 2:5 aus Trierer Sicht. Erst zum Ende des ersten Viertels fanden beide Teams besser in die Partie und mit einem 18:12 für die Gladiatoren ging es in die erste Pause.

Der Start in das zweite Viertel gehörte ganz den White Wings. Mit einem 8:0 Lauf in zwei Minuten gingen die Gäste kurzzeitig mit 18:20 in Führung. Nach einer zerfahrenen Phase, in der beide Mannschaften Probleme hatten die gegnerische Defense zu überwinden und auf Trierer Seite zu viele Rebounds abgegeben wurden, stabilisierten sich die Gladiatoren vor allem defensiv, was zu einigen Ballgewinnen und leichten Punkten im Fastbreak führte. Mit einer Trierer Führung von 35:28 ging es für beide Teams in die Umkleidekabinen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gladiatoren nochmals das Tempo und den defensiven Druck auf die Gastgeber. Auch offensiv hatte man nun mehr Wurfglück und konnte die Führung nach zweieinhalb Minuten im dritten Viertel auf 40:30 erhöhen. Auch im weiteren Verlauf des Viertels kamen die RÖMERSTROM Gladiators immer besser in ihre Systeme und vor allem Dan Monteroso und Parker van Dyke sorgten aus der Distanz für die 61:46 Führung nach drei gespielten Vierteln.

Im vierten und letzten Viertel war es dann Parker van Dyke, der nahezu jeden Wurf – auch gegen den Mann – versenkte und die Hanauer so auf Abstand hielt. Nach drei Minuten im letzten Viertel stand es bereits 70:52 aus Trierer Sicht. Bis zum Ende des Spiels rotierte Headcoach Pascal Heinrichs weiter durch und so kam letztlich jeder Trierer Spieler zu Einsatzminuten. Dank der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit schlugen die RÖMERSTROM Gladiators Trier die White Wings Hanau letztlich deutlich mit 88:64 und blicken nun auf das nächste Testspiel am Sonntag in Koblenz.

Pascal Heinrichs (Headcoach RÖMERSTROM Gladiators): „Die erste Halbzeit verlief sehr schleppend. Hier hat man gemerkt, dass die Jungs harte Trainingswochen in den Beinen haben. Zur zweiten Hälfte haben wir dann besser in unsere Plays gefunden und konnten einige Sachen aus der Partie mitnehmen. Die Mannschaft hat auf jeden Fall den nächsten Schritt in die richtige Richtung gemacht“.

Für Trier spielten: Dan Monteroso (16 Punkte), Garai Zeeb (8), Nils Piprek (0), Parker van Dyke (22), Marco Hollersbacher (19), Nico Wenzl (5), Felix Greif (4), Jonathan Almstedt (4), Ole Theiß (4), Till Isemann (6) und Alex Laurent (0).

Beste Werfer White Wings Hanau: Bruno Albrecht (17 Punkte), Bubba Furlong (8)