Heimsieg im letzten Testspiel der Vorbereitung. RÖMERSTROM Gladiators Trier schlagen EN Baskets Schwelm mit 92:77.

Bester Werfer war Garai Zeeb mit 24 Punkten. Gladiators als nächstes zum Saisonstart in Nürnberg gefordert.

Garai Zeeb, Parker van Dyke, Marco Hollersbacher, Shane Temara und Dylan Painter – so sah die Starting Five der RÖMERSTROM Gladiators im Testspiel gegen die EN Baskets Schwelm aus. Die Moselstädter starteten gut in die Partie und erspielten sich in der Offensive gleich zu Beginn gute Würfe aus ihren Systemen. Defensiv übten die Gladiatoren zwar hohen Druck auf die gegnerischen Aufbauspieler aus, unter dem Korb fehlte jedoch etwas der Zugriff. Nach gut fünf gespielten Minuten führten die Gastgeber mit 20:12, was hauptsächlich der guten Ballbewegung in der Offensive zu verdanken war. Aber auch die Gäste aus der ProB zeigten ansehnlichen Basketball und blieben in Schlagdistanz. Nach den ersten zehn Minuten stand ein 32:22 aus Sicht der Gladiatoren auf der Anzeigetafel.

Im zweiten Viertel verlor die Partie etwas an Geschwindigkeit und Intensität. Beide Teams konzentrierten sich vermehrt auf die Defensive und agierten deutlich physischer, was zu mehr Foulpfiffen führte. Zwar kamen nun die Trierer Big Men etwas besser ins Spiel und man fand immer wieder gute Abschlüsse im Post oder per Kick-Out-Pass, dennoch konnte man sich nicht entscheidend absetzen. Die Schwelmer hatten vor allem über ihren stark aufgelegten Big Man Brett Reed immer wieder eine Antwort parat und hielten den Anschluss an die Gladiatoren. Nach einem etwas schwächeren zweiten Viertel ging es mit 51:44 in die Halbzeitpause.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte fehlte auf beiden Seiten etwas das Tempo. Man verließ sich nun vermehrt aus Abschlüsse aus der Distanz, während die Trefferquoten bei beiden Teams etwas sanken. Defensiv war vor allem auf Trierer Seite nun aber eine höhere Intensität zu beobachten, die für einige Ballgewinne nach provozierten Turnovern sorgte. So erhöhte man die Führung auf 63:49 nach insgesamt 25 Spielminuten. Im restlichen Verlauf des Viertels kamen die Schwelmer aber in ihr Inside-Out-Spiel und konnten unter dem Korb kaum gestoppt werden. Mit 70:63 ging es dann in das letzte Viertel der Partie.

Im letzten Spielabschnitt fanden die Gladiatoren ihren Fokus wieder und erhöhten an beiden Enden des Feldes nochmal den Druck. Während offensiv wieder deutlich schnelleres Passspiel für einige freie Distanzwürfe sorgte, hatte man defensiv nun deutlich mehr Zugriff und konnte auch den eigenen Korb besser beschützen. Nach zwei Minuten im letzten Viertel stand es bereits 76:63 für die Trierer. Bis zum Ende der Partie nahmen beide Teams nochmal das Tempo raus und wechselten munter durch. Nach einem wechselhaften Spiel gewannen die RÖMERSTROM Gladiators letztlich verdient mit 92:77.

Für Trier spielten: Shane Temara (9 Punkte), Dan Monteroso (21), Garai Zeeb (24), Parker van Dyke (16), Tom Demmer (0), Marco Hollersbacher (2), Nico Wenzl (0), Felix Greif (0), Ole Theiß (0), Dylan Painter (5), Till Isemann (10) und Alex Laurent (5).

Beste Werfer EN Baskets Schwelm: Brett Reed (30), Calvin Oldham Jr. und Chris Frazier (jeweils 13).